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Schon mal was vom Sicca-Syndrom gehört?

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Veröffentlicht von Lea - 21 August, 2020

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Nein? Dann pass jetzt gut auf: Vielleicht betrifft es auch Dich!

Stellen wir uns vor: Du gehst entspannt im Park spazieren, die Sonne scheint fröhlich vor sich hin, ein angenehmer Sommerwind umschmeichelt Dich. Einfach herrlich! Doch dann das: Deine Augen werden plötzlich immer gereizter und fangen an, wie verrückt zu brennen! Du hast das Gefühl, irgendetwas ist Dir ins Auge geflogen: Genervt versuchst Du es rauszufischen. Aber egal, wie sehr Du Dich auch bemühst, Du bekommst den Fiesling einfach nicht zu packen! Am Ende tut jeder Lidschlag weh. Also ab zum nächsten Spiegel und hupps: Da ist ja gar nichts im Auge! Was ist nur los?

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Ich verrate es Dir...

Schuld ist kein Fremdkörper in Form eines kleinen Staubpartikels oder einer Fliege, sondern das sogenannte "Sicca-Syndrom". Vielleicht kennst Du es auch unter der Bezeichnung "trockenes Auge": Wie auch immer Du es nennst, Du sollest diese Krankheit auf gar keinen Fall unterschätzen

Das Syndrom ist sehr weit verbreitet und eines der häufigsten Krankheitsbilder, mit dem Augenärzte zu kämpfen haben. In den meisten Fällen handelt es sich bei den Patienten um ältere Menschen.

Aber auch junge Menschen sollten sich nicht zu sicher fühlen.

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Aber was macht das Syndrom jetzt genau?!

Normalerweise sorgt der Tränenfilm für eine ausreichende Befeuchtung der Augen. Damit hat er tatsächlich eine sehr wichtige Aufgabe! Der Film enthält nämlich nicht nur glättende, sondern auch keimtötende Substanzen! Heißt: Er schützt Deine Augen vor lästigen Bindehautentzündungen.

Tja, und genau hier kommt das Sicca-Syndrom ins Spiel. Das Problem bei dieser Krankheit ist, dass die Produktion der Tränenflüssigkeit gestört wird. Ursachen dafür können die Einnahme bestimmter Medikamente (Babypille, Beta-Blocker, Psychopharmaka), Erkrankungen wie Diabetes, aber auch das übermäßig lange Tragen von Kontaktlinsen und die Arbeit am Monitor sein.

Zudem können die Beschwerden durch Umweltbelastungen verstärkt werden. Der Winter ist hier besonders fies:  Die trockene Heizungsluft und geringe Luftfeuchtigkeit sorgen dafür, dass unser Tränenfilm verdunstet: Und schon bringen uns unsere juckenden und brennenden Augen um den Verstand.

Wie sollte man also vorgehen, wenn man die Symptome bemerkt?

Erst einmal keine Panik! Versuch es zunächst mit verschreibungsfreien Augentropfen und schau, ob die Trockenheit vielleicht nur vorübergehend ist. Wichtig: Lass Dich unbedingt in der Apotheke beraten, welche geeignet sind! Hier lauern teilweise böse Nebenwirkungen. Sollte das Problem bleiben, mach unbedingt einen Termin bei Deinem Augenarzt! Er kann Dir sagen, welche Behandlungsmethode am besten geeignet ist.

Deine Lea

Topics: Gesundheit