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Yoga für die Augen - Die 6 besten Übungen.

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Veröffentlicht von Roberto Comitangelo - 18 März, 2018

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Die tägliche Bildschirmarbeit fordert unsere Augen jeden Tag aufs Neue heraus. Sie werden trocken und ermüden schnell.

Mitunter kann die tägliche Arbeit am Bildschirm sogar dafür sorgen, dass sich eine Sehschwäche einstellt, die nach einer Korrektur verlangt. Mit Yoga für die Augen kann in solch einem Fall effektiv gegengesteuert werden.

Yoga für die Augen - Unser Alltag ist stressig

Wir leben in einer Zeit, in der das tägliche Leben zu einer permanenten Herausforderung wird. Unser Tag ist vollgepackt mit Arbeit und Privatleben. Überall muss schnell agiert und gehandelt werden. hinzu kommt, dass wir uns selbst kostbare Zeit rauben, indem wir uns Beschäftigungen widmen, die eigentlich nicht nötig wären. Dazu gehört unter anderem das Surfen im Internet oder die permanente Nutzung des Smartphones. Kaum ein Tag vergeht, an dem wir nicht für viele Stunden auf irgendeinen Bildschirm schauen. Ob nun im Büro, in der Werkstatt oder im privaten Umfeld. Überall ist die Digitalisierung auf dem Vormarsch, was viele Vorteile, aber eben auch Nachteile mit sich bringt.

Unsere Augen sind dabei nur ein „Opfer“ der Digitalisierung. Sie werden in großem Umfang beansprucht – meist mehr, als sie zu leisten in der Lage sind. Denn durch das permanente Starren auf Bildschirme aller Art vergessen wir, auch mal wieder in die Ferne zu sehen. Die meisten Bildschirme in unserem Umfeld befinden sich in greifbarer Nähe. Das Smartphone und das Tablet halten wir in der Hand. Laptop, PC und Co stehen auf dem Tisch vor uns. Und der Fernseher ist meist auch nicht weit entfernt. Daher beschränkt sich unser Sichtfeld auf einen sehr kleinen Radius.

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Zu diesen Aspekten gesellen sich oftmals auch noch schlechte Lichtverhältnisse, die unseren Augen zusätzlich das Leben schwer machen. Ebenso wie Stress und eine schlechte Ernährung. All diese Faktoren tragen dazu bei, dass sich Augenleiden herausbilden, die nur mit Hilfe einer Brille oder Kontaktlinsen korrigiert werden können. Heutzutage gibt es mehr Brillenträger, als je zuvor. Auch Kinder tragen vermehrt Brillen. Dies ist unserem Lebensstil geschuldet, der unsere Sehkraft mindert und unserem Gehirn sagt, dass es für die Regulierung der Sehschärfe keine Anstrengungen mehr aufbringen muss.

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Was kann Yoga?

Yoga kennen wir alle als Entspannungsübung, die unseren Körper und unseren Geist wieder in Einklang bringen soll. Die Übungen sind sehr anspruchsvoll und können praktisch zu jeder Zeit und an jedem Ort durchgeführt werden. Dabei bezieht sich Yoga nicht nur auf den Körper. Auch für die Augen gibt es einige Übungen, die umgesetzt werden können. Sie stärken die Sehkraft, schützen vor Ermüdung und helfen dabei, dass sich ein Wohnbefinden einstellt.

Yoga für die Augen kann von Jedermann durchgeführt werden. Somit kann jeder selbst die Verantwortung für seine Gesundheit übernehmen. Trotz alledem darf nicht vergessen werden, dass bei Augenproblemen ein Augenarzt konsultiert werden sollte. Denn es gibt Augenkrankheiten, die auch kein Yoga lindern oder heilen kann.

Kleine Übungen mit großer Wirkung

Sind die Augen gestresst, sehen sie schlecht. Eine einfache Tatsache, die jedoch recht leicht umgangen werden kann. Denn wer seinen Augen immer wieder ein wenig Erholung gönnt, setzt diese keinem übermäßigen Stress aus.

So empfiehlt es sich, aller paar Minuten für ein paar Sekunden lang den Blick vom Bildschirm zu nehmen und ihn in Richtung Ferne zu richten. Wer immer mal wieder aus dem Fenster schaut und dabei den am weitesten entfernten Punkt anpeilt, gibt den Augen die Möglichkeit, das Fokussieren auf die Nähe zu unterbrechen.

Zudem kann aller 30 Minuten eine sogenannte „Palm-Pause“ eingelegt werden. Dabei werden die Hände solange gerieben, bis sie richtig warm sind. Im Anschluss werden sie auf die geschlossenen Augen gelegt, ohne dass dabei die Augenlider berührt werden. Die Wohltuende Wärme der Hände kann dann für ein paar Sekunden genossen werden. Im Anschluss sollte der Blick wieder aus dem Fenster in Richtung Ferne gehen. Das entspannt und bringt die Augen wieder ins Gleichgewicht.

Empfehlenswert ist es auch, wenn man alle 60 oder 90 Minuten kurz vom Arbeitsplatz aufsteht und sich richtig streckt. Die Arme gehen in die Höhe und es wird tief ein- und ausgeatmet. Im Anschluss die Arme seitlich neben dem Körper kreisen lassen. Diese Übung kann mehrmals wiederholt werden und tut nicht nur den Augen gut. Denn durch die Arbeitsunterbrechung wird auch der Kreislauf angekurbelt und den Gedanken kann freien Lauf gelassen werden.

Übrigens: In diesem Zusammenhang lohnt es auch, den Nacken mit einigen wenigen Nackenübungen zu entlasten. Dafür reicht es schon aus, wenn der Kopf ein paarmal nach hinten und nach vorne geneigt wird. Anschließend den Kopf nach rechts und nach links neigen und kreisende Bewegungen vornehmen. Das lockert die Muskulatur und sorgt für ein entspanntes und konzentriertes Arbeiten.

Spezielle Augenübungen

Neben den bereits genannten Entspannungsübungen, die allesamt auch den Augen zugutekommen, gibt es weitere Übungen, die ganz gezielt auf die Augengesundheit ausgerichtet sind. Sie können hintereinander, aber einzeln durchgeführt werden. ganz so, wie dies gewünscht wird und wie es die Zeit erlaubt.

  1. Übung: Das Palming, welches bereits beschrieben wurde.

  2. Übung: Das Augenblinzeln. 10 Mal hintereinander schnell und bewusst mit den Augen blinzeln. Im Anschluss die Augen für einige Sekunden geschlossen halten. Diese Übung kann 4 Mal wiederholt werden.

  3. Übung: Zur Seite schauen. So weit wie nur möglich nach rechts und zur Nasenwurzel, sowie nach links und zur Nasenwurzel schauen, ohne den Kopf zu bewegen. Diese Übung kann 10 bis 20 Mal wiederholt werden.

  4. Übung: Das Augenkreisen. 10 bis 20 Mal mit den Augen in beide Richtungen kreisen. Dabei sollten möglichst große Kreise gezogen werden.

  5. Übung: Auf und Ab schauen. Auch hier gilt – so weit wie nur möglich nach oben und nach unten schauen. Die Übung kann beliebig oft wiederholt werden

  6. Übung: In die Ferne und in die Nähe schauen. Bei dieser Übung gilt es, die Augen von einem festen Punkt wie beispielsweise den Bildschirm abzuwenden und diese zu trainieren. Der Blick in die Ferne und in die Nähe sollte dabei jeweils einige Sekunden gehalten werden. Diese Übung kann 20 Mal wiederholt werden.

Schon diese wenigen Augenübungen zeigen auf, dass für die Augengesundheit mit einigen wenigen Schritten viel getan werden kann. Es liegt daher an uns selbst, ob wir diese Schritte umsetzen und unseren Augen ein wenig Entspannung im stressigen Alltag gönnen.

Topics: Fehlsichtigkeiten

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