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Was ist eine Hornhautverkrümmung?.

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Veröffentlicht von Roberto Comitangelo - 24 November, 2017

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Was ist Astigmatismus? Es gibt verschiedene Arten der Hornhautverkrümmung, die entsprechend korrigiert werden können. 

 

Hornhautverkrümmung

Verschiedene Einflüsse an und in unserem Auge können dafür sorgen, dass unsere Sehleistung nicht optimal ist. Eine dieser Einflüsse kann eine Hornhautverkrümmung sein. Sie liegt dann vor, wenn die Hornhaut des Auges eine ungleichmäßige Form aufweist und daher das einfallende Licht keine ordentlichen Bilder auf der Netzhaut projizieren kann.

Diese werden lediglich verzerrt dargestellt, sodass der Seheindruck entsprechend schlecht beziehungsweise unscharf ist. Die Ursachen für eine solche Hornhautverkrümmung können sehr vielfältig sein. Oftmals sind sie angeboren, in einigen Fällen bildet sie sich aber auch erst im Laufe der Jahre heraus. Mit speziellen Brillengläsern oder Kontaktlinsen kann die Verkrümmung der Hornhaut jedoch recht einfach ausgeglichen werden.

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Was ist die Hornhaut und wo ist sie zu finden?

Um die Zusammenhänge bei einer Hornhautverkrümmung richtig verstehen zu können, ist es wichtig, dass zuerst einmal bekannt ist, was die Hornhaut überhaupt ist und welche Funktion sie mit sich bringt.

Zu finden ist die Hornhaut, die den lateinischen Name Kornea trägt, in vorderen Bereich auf dem Augapfel zu finden. Sie liegt vor der Pupille, ist in etwa so klein wie ein Cent-Stück und etwa einen halben Millimeter dick. Zudem weist sie eine leicht ovale Form auf.

Verglichen werden kann die Hornhaut in etwa mit einer Kontaktlinse. Auf jeden Fall bezüglich der Größe, der Dicke und der Form.

Was ist eine Hornhautverkrümmung?

Ist die Hornhaut nicht gleichmäßig gewölbt, dann wird von einer Hornhautverkrümmung gesprochen. In Fachkreisen wird dann auch von einer Stabsichtigkeit oder einem Astigmatismus gesprochen.

Normalerweise ist es so, dass die Hornhaut gemeinsam mit der Augenlinse dafür zuständig ist, dass Lichtstrahlen, die parallel auf das Auge einfallen, so gebündelt werden, dass diese auf einem Punkt der Netzhaut, nämlich dem Brennpunkt, auftreffen. Denn nur dann ist ein scharfes und deutliches Sehen möglich.

Da bei einer Hornhautverkrümmung die Hornhaut jedoch nicht gleichmäßig gewölbt ist, kann das Licht nicht so gebündelt werden, dass es im Brennpunkt auf der Netzhaut auftrifft. Vielmehr ist es so, dass das Licht an einigen Stellen mehr und an anderen Stellen weniger gebündelt wird. Auf der Netzhaut entsteht daher nicht nur ein Brennpunkt, sondern mehrere Punkte. Dadurch sehen wir unscharf.

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Verschiedene Arten der Hornhautverkrümmung

Es gibt verschiedene Arten der Hornhautverkrümmung, die entsprechend korrigiert werden können. Bei einer regulären Hornhautverkrümmung werden die einfallenden Lichtstrahlen auf Brennlinien abgebildet, die senkrecht stehen. Der Optiker muss die Sehhilfe entsprechend anpassen und ausrichten.

Bei einer irregulären Hornhautverkrümmung hingegen stehen die optischen Ebenen nicht senkrecht aufeinander. Die „Ordnung“, die bei einer regulären Hornhautverkrümmung noch herrscht, lässt sich bei der irregulären Form nicht finden. Oftmals ist überhaupt kein System zu erkennen, was daran liegt, dass unter anderem Vernarbungen auf der Hornhaut zu finden sind. Dadurch wird das Licht in viele verschiedene Richtungen gelenkt und kann nicht gebündelt werden. eine Korrektur beziehungsweise Behandlung ist in solch einem Fall daher sehr schwierig.

Die Symptome einer Hornhautverkrümmung

Die meisten Betroffenen spüren die Auswirkungen einer Hornhautverkrümmung nur dann, wenn diese stärker ausgeprägt ist. Leichte Formen lassen sich bei sehr vielen Menschen finden, von denen die Meisten gar nichts von einer Hornhautverkrümmung wissen. Ist diese jedoch stärker ausgeprägt, können sich folgende Symptome zeigen:

- Ein unscharfes Sehen in der Ferne und in der Nähe

  • Augenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Bei Kindern kann eine bleibende Abnahme der Sehkraft hinzukommen

Den meisten Betroffenen fallen zuerst die Kopf- und Augenschmerzen auf. Dass auch die Sehfähigkeit eingeschränkt ist, wird dann oftmals erst durch eine Augenprüfung festgestellt. Denn wenn kein Vergleich vorhanden ist, welche Sehleistung gut und welche eingeschränkt ist, kann auch kaum festgestellt werden, wie gut oder wie schlecht man selbst sieht.

Kommt es zu Sehproblemen, dann klagen die Betroffenen in erster Linie über eine unscharfe und verzerrte Wahrnehmung der Umwelt. Wird eine Hornhautkrümmung in einer sehr ausgeprägten Form nicht rechtzeitig behandelt, kann es vor allen Dingen bei Kindern zu einer sogenannten Schwachsichtigkeit kommen.

Die Ursachen einer Hornhautverkrümmung

In den meisten Fällen ist die Verkrümmung der Hornhaut angeboren. Wir können somit nichts dafür uns können diesen Zustand auch nicht verändern. Denn die Hornhautverkrümmung kann erblich bedingt sein.

Tritt die Hornhautverkrümmung hingegen erst im Erwachsenenalter auf, dann ist sie nicht angeboren und hat andere Gründe. Unter anderem können Geschwüre und Narben auf der Hornhaut ein Grund dafür sein. Oder auch chirurgische Eingriffe, die am Auge vorgenommen wurden.

Wer stellt die Diagnose und wie ist die Behandlung?

In der Regel stellt der Augenarzt oder der Augenoptiker die Diagnose bei einer Hornhautverkrümmung. Dafür gibt es verschiedene Untersuchungsmethoden.

Sind der Brechungsfehler und der Winkel der Hornhautverkrümmung bekannt, kann der Sehfehler mit einer passenden Sehhilfe ausgeglichen werden. Dafür kommen Brillengläser oder Kontaktlinsen mit einem Zylinderschliff in Frage.

Oftmals sind die Betroffenen positiv geschockt, wenn sie das erste Mal durch eine Brille blicken und erkennen, wie schön die Welt aussieht, wenn die Hornhautverkrümmung korrigiert ist. Ein deutliches Sehen kann völlig neue Eindrücke ermöglichen. Hinzu kommt, dass Begleiterscheinungen wie Kopfschmerzen oder Augenschmerzen auf einmal kein Thema mehr sind. Es lohnt daher auf jeden Fall, eine Hornhautverkrümmung zu korrigieren und die Sehhilfe dann auch zu tragen.

Einige Betroffene entscheiden sich auch dazu, die Hornhautverkrümmung mit Hilfe einer Laser-behandlung zu korrigieren. Ob dies aber der richtige Weg ist, muss der Augenarzt entscheiden. Empfehlenswert ist die Laserbehandlung nur, wenn eine starke Hornhautverkrümmung vorliegt und der operative Eingriff am Auge wirklich positive Ergebnisse mit sich bringt. Aus Eitelkeit und weil keine Brille getragen werden soll, sollte ein solcher Eingriff nicht geplant und vollzogen werden. Denn eine moderne Brille ist nicht nur eine Sehhilfe, sondern auch ein modisches Accessoires, welches jederzeit und überall zum Einsatz kommen kann.

Topics: Augen, Brillenberatung, Fehlsichtigkeiten

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