Brillen.de-Glossar - Ziliarmuskel

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Ziliarmuskel


Betrachtet man das Auge des Menschen und seine Muskulatur, dann kann man hier grob zwischen den inneren Muskeln und den äußeren Augenmuskeln unterscheiden. Als Dritter im Bunde fungiert der Muskel, der dafür zuständig ist, dass man das Augenlid heben und schließen kann. Als Anhangsorgane werden die äußeren Augenmuskeln bezeichnet. Die inneren Augenmuskeln wie der Ziliarmuskel hingegen haben bestimmte Funktionen. So sind sie für die Regulation und Einstellung der Pupille zuständig und auch für die Akkommodationsfähigkeit des Auges. In den Zuständigkeitsbereich der äußeren Muskeln fällt dabei die Motorik der Augäpfel.

Der Ziliarmuskel (musculus ciliaris) ist ein Bestandteil des Ziliarkörpers im Auge. Die Akkommodation fällt in sein Aufgabengebiet. Das bedeutet konkret, dass der Ziliarmuskel dafür zuständig ist, dass das Auge sich an die unterschiedlichen Sehentfernungen anpassen kann. Der Wechsel vom nahen Sehen auf das entfernte und auch umgekehrt, wird von dem Ziliarmuskel gesteuert. Der Muskel selbst lässt sich in zwei Teile untergliedern: die ringförmigen Fasern werden als Müllerscher Muskel bezeichnet und die meridionalen Fasern werden als Brücksche Muskeln beschrieben. Der Müllersche Teilbereich regelt die Nahakkommodation. Der Brücksche Muskel hingegen leistet eine Unterstützung bei dem fernen Sehen, ihm fällt aber kein so großes Gewicht zu wie dem anderen Muskelkollegen.

Der Ziliarmuskel kann bei einer eingeschränkten Einsatzfähigkeit zu einer Lähmung der Akkommodation führen. Das bedeutet, dass das Auge dann nicht mehr in der Lage ist, die unterschiedlichen Entfernungen selbst einzustellen. Eine Fehlsichtigkeit kann dabei in der Regel stets mit einer Brille oder Kontaktlinsen korrigiert werden. Im Alter lässt die Fähigkeit zur Akkommodation nach, hier spricht man von einer Alterssichtigkeit. Das hat aber nicht, wie viele denken, mit einer nachlassenden Wirkung des Ziliarmuskels zu tun, sondern mit der Tatsache, dass das Auge im Alter immer weniger elastisch ist und so auch die Sehfähigkeit nachlässt. Wer etwa zu lange an einem Computer arbeitet und das Auge hierbei eine extreme Akkommodationsleistung erbringen muss, bei dem kann es schon einmal zu einem so genannten Akkommodationsspasmus kommen. Die Muskeln verkrampfen und das Auge schmerzt und ist übermüdet.

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