Brillen.de-Glossar - Winkelfehlsichtigkeit

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Winkelfehlsichtigkeit


Redet man in Volksmund von einem Schielen, dann wird damit in der Augenoptik oftmals die so genannte Winkelfehlsichtigkeit bezeichnet. Diese Form des Schielens unterscheidet sich von den anderen Formen in der Hinsicht, dass ein Arzt die Winkelfehlsichtigkeit lediglich mit einer einzigen Methode feststellen kann. Der Uhrmacher Hans-Joachim Haase hat das Verfahren zur Feststellung und Messung der Winkelfehlsichtigkeit entwickelt. Und nach diesem Prinzip wird heute auch gearbeitet und diagnostiziert.

Zudem wird für diese Form des Schielens lediglich eine Behandlungsart eingesetzt: Und zwar dienen hier besondere Prismengläser dem Ausgleich der Winkelfehlsichtigkeit. Wie bei der Kurzsichtigkeit und der Weitsichtigkeit handelt es sich hierbei lediglich um einen Sehfehler, der anhand von Sehhilfen aufgefangen werden kann. Dabei scheiden sich die Geister der medizinischen Fachwelt, ob dieses wirklich der richtige Weg zur Behandlung ist. In der Optometrie wird das Wort Winkelfehlsichtigkeit seit Anfang der 90er Jahre benutzt. In der Wissenschaft wird er jedoch gar nicht eingesetzt.

Die Winkelfehlsichtigkeit ist eine Störung des beidäugigen Sehens. Hier wird kein rein optisches Problem etwa wie einer Kurzsichtigkeit beschrieben, wo einfach Probleme beim Sehen in gewissen Entfernungen vorhanden sind, sondern ein extremer Abbildungsfehler. Konkret heißt dies: Jemand mit einer Winkelfehlsichtigkeit ist nicht in der Lage, ein betrachtetes Bild in jedem Auge komplett gleich auf derselben Netzhautstelle abzubilden. So weicht das ankommende Bild in einem Auge ein wenig ab. Gründe hierfür können in der verschiedenen Länge der äußeren Augenmuskeln beider Augen liegen. Aber auch eine so genannte Innervationsstörung dieser Muskeln kann ursächlich für eine Winkelfehlsichtigkeit sein. Folgen davon sind bei einer Nicht-Behandlung Kopfschmerzen, Schwindelgefühle und Brennen der Augen. Das Sehen von Doppelbildern, eine Nackensteifheit oder besonders ausgeprägte Müdigkeit sind ebenfalls zu beobachten wie auch eine Unfähigkeit zur Konzentration.

Die Behandlung einer Winkelfehlsichtigkeit wird mit einer Brille und speziellen Prismengläsern gemacht. Diese korrigieren ganz einfach die Fehlstellung der Augen und führen zu einer Entlastung der Muskeln und natürlich zum Sehen eines korrekten Bildes.

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