Brillen.de-Glossar - Vergütung

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In unserem Glossar finden Sie schnell und einfach noch einmal viele Begriffe von unseren Optikern erklärt. Das alphabetisch sortierte Inhaltsverzeichnis hilft Ihnen schnell und sicher zu Ihrem Begriff, indem Sie auf den Anfangsbuchstaben klicken.

 

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Vergütung


Um Reflexe von Oberflächen zu unterdrücken und die Transmission zu erhöhen, benutzt man in der Optik so genannte Anti Reflexbeschichtungen. Diese kann man bei Objektiven und Okularen einsetzen. In diesen Fällen redet man von einer so genannten Vergütung. Wird diese Möglichkeit bei einer Sehhilfe wie etwa einer Brille genutzt, dann spricht man meistens von einer Entspiegelung. Der ukrainische Physiker Alexander Smakula gilt als der Erfinder der optischen Vergütung.

Eine destruktive Interferenz  ist dafür zuständig, dass an einer vergüteten Fläche der Reflexionsgrad vermindert wird. Dabei gibt es so genannte Einfachvergütungen und auch Mehrfachvergütungen. Die Beschichtungen werden anhand der Wellenlängen und Winkelbereiche der Reflexionen ausgewählt und entsprechend hergestellt. Dabei gibt es besondere Beschichtungsmethoden, die mit feinster Technologie produziert werden. Beachtet werden muss hier vor allem, dass diese Schichten in dem gewählten Verfahren gleichmäßig aufgetragen werden. Ansonsten kann es zu Farbverläufen kommen. Die Vergütung einer Fläche zieht immer nach sich, dass diese nach der Beschichtung besonders empfindlich auf Schmutz reagiert. Deshalb kann man auf solchen Oberflächen auch schnell Fingerabdrücke oder Reste von Reinigungsmitteln sehen. Über den Grad der Anti Reflexionsbeschichtung hinaus kann man ein Glas dann noch besonders härten oder mit dem so genannten Lotuseffekt ausstatten.

Die Vergütung oder Entspiegelung wird heute auch bei Brillen häufig eingesetzt. Denn hier stören beim Sehen farbige Reflexe besonders und vor allem für das Fahren im Dunkeln eignen sich solche Veredelungen gut. Hier wird in der Regel eine Mehrfachvergütung gemacht, die ein breites Band an Reflexionen und Wellenlängen abdeckt.

Im Zusammenhang mit einer Brille wird das Wort Vergütung oftmals aber auch dafür eingesetzt, um zu verdeutlichen, wie hoch der mögliche Zuschuss der Krankenkasse zu einer Sehhilfe ist. In der Regel fällt dieser bei gesetzlich Versicherten fast komplett weg. Je nach Kasse gibt es minimale Zuzahlungen zu den Gläsern, die aber kaum die wirklich entstehenden Kosten decken. Wer privat Versicherter ist, der bekommt eine Sehhilfe wie eine Brille oder Kontaktlinsen meist komplett vergütet. Jedoch kann man heute auch günstige Zusatzversicherungen abschließen, mit denen eine Vergütung bei einem neuen Rezept für eine Brille durchaus großzügig gegeben wird.

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