Brillen.de-Glossar - Überkorrektion

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Überkorrektion


Viele Betroffene, bei denen eine Fehlsichtigkeit diagnostiziert wurde, entscheiden sich dazu, statt einer Brille oder Kontaktlinsen, den Sehfehler durch eine Augenoperation korrigieren zu lassen. Die gängige Methode zur Operation bei einer Hornhautkorrektur ist Lasik. Lasik steht dabei für laser assistedt in situ keratomileusis und ist eine mit Laser durchgeführte Behandlung. Nach einer Lasik OP kommt es nach Angaben der Ärzte immer wieder zu einer leichten Überkorrektur im Auge. Diese wird durch die natürlichen Heilungsvorgänge des Sehorgans aber später komplett ausgeglichen.

Die Überkorrektur bedeutet dabei, dass etwa Kurzsichtige, die sich haben operieren lassen, in den ersten Wochen nach der OP Einschränkungen beim Lesen haben. Was vorher für einen Kurzsichtigen normal war, wird dann zunächst einmal unklar und bereitet Probleme. Vor allem Betroffene ab etwa dem 40. Lebensjahr benötigen für einen gewissen Zeitraum der Heilung dann schon mal eine extra Lesebrille.

Die Überkorrektion ist dabei als Folge der Operation ein Weg, dass das Auge mit seinem Heilprozess sich wieder auf einen normalen Sehzustand einstellt. Ein emmetropes oder normalsichtiges Auge ist in der Lage, in allen Entfernungen gestochen scharf auch alles zu erkennen. Bei einer Lasik-Operation werden mit einem Laser je nach Stärke der Fehlsichtigkeit die tiefer liegenden Hornhautschichten quasi neu modelliert. Dafür wird zunächst das Hornhautinnere freigelegt, damit man bei der OP an diese Stelle kommt. In diesem Verfahren ist eine Überkorrektur durchaus Gang und Gebe. Ohne Schmerzen verläuft die Lasik Korrektur und ihr Ergebnis ist für den Patienten dann auch schnell sichtbar. Schon einen Tag nach der OP kann der Betroffene ohne seine Brille sehen. Meistens jedoch verläuft dieses sogar noch schneller.

Wer Weitsichtig war und sich hat operieren lassen, der kann in den ersten Tagen und Wochen eine Kurzsichtigkeit bei sich feststellen. Auch in diesen Fällen kann man mit einer Übergangslösung wie einer Fernbrille den Kurzzustand ausgleichen. Die Überkorrektion ist also quasi nur Mittel zum Zweck und der Zweck heiligt ja bekanntermaßen die Mittel. Einen Anteil von 90 Prozent hat die Lasik OP im Bereich der refraktiven Chirurgie. Geschätzte 300.000 Menschen haben diesen Weg zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit jährlich in der Vergangenheit genutzt.

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