Brillen.de-Glossar - Trifokalglas

Glossar

Wussten Sie schon?

Jedes Auge hat einen Blinden Fleck auf der Rückseite der Netzhaut, an dem der Sehnerv befestigt ist. Da unsere Augen aber zusammen arbeiten, füllen sie gegenseitig den Blinden Fleck des Anderen aus und wir merken davon gar nichts.

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Trifokalglas

 


Im Bereich der Augenoptik spricht man häufig auch von dem so genannten Trifokalglas. Hierbei handelt es sich meistens um eine Brille, die in einem zugleich Dreistärkebereiche abdecken kann. Mit dem Trifokalglas ist bestes Sehen im Nahbereich, dem Mittelbereich und auch dem Fernbereich möglich. Im Gegensatz zu den Bifokalgläsern, die vor allem für die altersbedingte Weitsichtigkeit eingesetzt werden und wo lediglich zwei verschiedene Stärken vereint sind, ist bei dem Trifokalglas ein Sehen in jeder Entfernung realisierbar.

Trifokale Gläser nennt man deshalb auch Dreistärkengläser. Ab dem 50. Lebensjahr etwa haben viele Menschen im Mittelbereich Probleme beim scharfen Sehen. Dieses kann die Arbeit an einem Computer sein und alles, was sich nach der Definition zwischen 50 und 100 Zentimeter vom Auge entfernt befindet. Ist dieser Sehbereich immens gestört, dann wird einem ein Augenarzt ein Rezept für eine Brille mit einem Trifokalglas verschreiben.

Trifokalglas gehört mittlerweile aber nicht mehr zu den bevorzugten Varianten zum Ausgleich einer Fehlsichtigkeit. Denn mittlerweile haben sich hier in diesem Bereich der Mehrsichtgläser die Gleitsichtbrillen voll durchgesetzt. Bei einer Brille mit Trifokalglas kann man sehr klar erkennen, welcher Bereich für welches Sehen da ist, denn es gibt auch optisch eine Trennlinie in den Gläsern. Dabei sollen etwa Zweidrittel des Glases die Fern-Korrektur mit dem mittleren Sehen und dem weiten Sehen ermöglichen. Der Rest ist für das nahe Sehen wie beim Lesen zuständig. Besonders ältere Menschen wissen diese Möglichkeit der Sehhilfe zu schätzen, da sie dann nicht mehr früher mehrere Brillen für unterschiedliche Sehprobleme benötigen.

Das alte und klassische Trifokalglas wird jedoch von den Vorzügen der Gleitsichtgläser langsam in den Hintergrund gedrängt. Gleitsichtgläser haben dabei die gleichen Eigenschaften und ermöglichen es dem Träger gleitende Übergänge beim Sehen zu bekommen. Anders als bei dem Trifokalglas aber ist hier beim Glas an sich keine Abgrenzung zu erkennen. Denn die Gläser laufen gleitend ineinander über. Schon aus diesem optischen Grund heraus werden sie öfter gewünscht als Trifokalglas.

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