Brillen.de-Glossar - Tränenflüssigkeit

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Tränenflüssigkeit


In den Tränendrüsen des Auges befindet sich die Tränenflüssigkeit. Sie ist eine salzige Flüssigkeit, die von Menschen permanent und automatisch neu gebildet wird und zwei wichtige Funktionen hat. Die Tränenflüssigkeit reinigt den Bindehautsack und dient der Befeuchtung der Hornhaut. Zudem ist diese wässrige Lösung auch dafür dar, dass sie physiologische Unebenheiten der Hornhaut optisch verbessern kann, indem sie diese so genannten Niveauunterschiede einfach ausgleicht. Dabei besteht der Tränenfilm aus drei Schichten: der innersten, der mittleren Schicht mit der eigentlichen Tränenflüssigkeit und der äußersten Schicht. 

Prinzipiell besteht die Tränenflüssigkeit aus einem Gemisch von Wasser, Kochsalz, Glucose und zahlreichen Proteinen. Der pH-Wert der Tränenflüssigkeit ist mit 7,4 im neutralen Bereich. Dadurch, dass der Mensch ständig seine Lider bewegt und einen ganz normalen Lidschlag ohne großes Aufheben ausübt, wird immer neue Tränenflüssigkeit produziert. Konkret spricht man davon, dass auf dem vorderen Augapfel der Tränenfilm entsteht. Mit der Tränenflüssigkeit wie zum Beispiel auch dem Vorgang des Weinens werden Fremdkörper aus dem Auge herausgebracht. Hat man etwa Staub oder Sand durch Wind in die Augen bekommen, dann sorgt die Tränenflüssigkeit dafür, dass dieses entfernt wird.

Die Tränenflüssigkeit ist also zunächst einmal dafür zuständig, dass die Bindehaut und die Hornhaut mit einer gleichmäßigen Befeuchtung versehen werden. Darüber hinaus ist sie auch zur Abwehr von Krankheitserregern gedacht. Abgestorbene Zellen werden von der Tränenflüssigkeit ebenfalls einfach mit herausgespült. Die tägliche Menge an Tränenflüssigkeit aber lässt sich nicht wirklich beziffern. Zumal ein Teil der Flüssigkeit einfach verdunstet und ein anderer über die Tränenwege weggeht. Fakt ist jedoch, dass die Tränenflüssigkeit ansteigt, sobald man etwa in schallendes Gelächter mit Weinen ausbricht, man richtig Weinen muss oder aber Fremdkörper das Auge stören. Auch Gähnen kann mit einer erhöhten Produktion von Tränenflüssigkeit einhergehen.

Auch bei der Tränenflüssigkeit kann es zu Problemen kommen: Einige Menschen haben zu viel davon, wieder andere zu wenig. Eine Überproduktion ist bei Erkrankungen etwa wie bei einer Reizung des Auges zu erkennen. Schilddrüsenerkrankungen können genauso eine Überproduktion bewirken wie auch nervöse oder psychische Probleme. Mit wachsendem Alter kommt es schon häufiger zu einer Unterproduktion der Tränenflüssigkeit. Die können ohne Beschwerden nur mit einem Trockenheitsgefühl verlaufen. Jedoch ist es bei dem Sjörgen- oder Sicca-Syndrom so, dass eine krankhafte Mangelerscheinung der Tränenflüssigkeit vorhanden ist. Ist das Auge zu trocken, dann gehört dieses auf jeden Fall in fachliche Abklärung. Denn eine Schädigung der Hornhaut und im schlimmsten Fall eine Erblindung können hieraus resultieren.

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