Brillen.de-Glossar - Torische Brillengläser

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Torische Brillengläser


Ist die Brechkraft der Linse im Auge nicht rotationssymmetrisch, dann liegt ein so genannter Astigmatismus vor. Um diese Fehlsichtigkeit zu beheben, kann man heute torische Brillengläser bestens einsetzen. Sie korrigieren die von einem Arzt diagnostizierte Hornhautverkrümmung und werden per Rezept verordnet. Dabei muss für die Anfertigung von torischen Brillengläsern das Auge mit seiner Fehlsichtigkeit zunächst genau untersucht werden. Torische Brillengläser sind auf die Werte bei der Vermessung der Sphäre (sph), der Achse (a) und des Zylinders (cyl) einzustellen.

Bei dem Zylinder wird ermittelt, wie stark die Sphäre verringert oder vergrößert werden muss, damit der Betroffene in beide Wirkungsrichtungen, der senkrechten und waagerechten, deutlich sehen kann. Ist die Hornhaut verkrümmt, dann liegt meistens ein zu hoher Druck auf dem Augapfel, der sich negativ auf das klare Sehen auswirkt. Torische Brillengläser können dieses korrigieren und entlasten die Augenmuskeln, die bei so einer Fehlsichtigkeit oftmals extrem überbelastet sind. Das kann auch zu starken Kopfschmerzen und Druckgefühl im Auge führen.

Mit dem Wert der Achse oder der Gradzahl wird die Abweichung der Verkrümmung zu einer gesunden Hornhaut beschrieben. Die Gerade zwischen dem vorderen und hinteren Pol des Augapfels wird mit der anatomischen Achse bezeichnet. Zwischen Hornhautmitte und dem Mittelpunkt der Krümmung im hinteren Augenabschnitt verläuft diese. Oftmals wird in der Augenheilkunde in diesem Zusammenhang auch von der Baulänge des Auges geredet. Hieraus werden die Werte für die Korrektur ursächlich axialer Brechungsfehler ermittelt.

Wählt man torische Kontaktlinsen zur Behebung des Fehlers, hat man den Vorteil, dass diese beim natürlichen Lidschlag immer in die optimale Position drehen, um die Verkrümmung auszugleichen. Torische Brillengläser sind ebenfalls eine gute Möglichkeit, den Astigmatismus mit einer Sehhilfe zu beheben. Dabei sind der Wert der Achse und des Zylinders zwei entscheidende Punkte bei der Bestimmung des optimalen Augenglases beim Optiker. Diese beiden Werte sind zwingend wichtig dafür, dass die Hornhautverkrümmung richtig ausgeglichen werden kann und der Betroffene dann wieder in der Lage ist, ein unverzerrtes und klares Bild zu sehen. Je nachdem wie stark oder leicht die Brechkraft beeinträchtigt ist, muss auch die Sehhilfe wie bei torischen Brillengläsern angepasst werden.

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