Brillen.de-Glossar - Sicca-Syndrom

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Sicca-Syndrom


Hat jemand stets trockene Augen, dann kann der Augenarzt hier oftmals ein so genanntes Sicca-Syndrom diagnostizieren. Die Keratokonjunktivitis sicca steht in der Augenheilkunde für das Krankheitsbild des trockenen Auges. Dabei leiden unter dieser mangelnden Tränenflüssigkeit mehr Frauen als Männer: Bei zehn Patienten sind neun weibliche Betroffene.

Das Sicca-Syndrom beschreibt das Fehlen von ausreichend Tränenflüssigkeit für das Auge. Dabei kann es bei den Betroffenen zu starkem Juckreiz oder einem Brennen kommen und man hat das Gefühl, im Auge befindet sich ein Fremdkörper. Diese Probleme darf man auf keinen Fall unterschätzen: Denn bei permanent trockenen Augen neigt die Hornhaut vermehrt zu Entzündungen. Selbst eine komplette Verschlechterung der Sehkraft  kann durch das Sicca-Syndrom hervorgerufen werden. Deshalb muss man sich auf jeden Fall in augenärztliche Behandlung begeben.

Auf die Schnelle kann man sich gegen trockene Augen mit so genannten künstlichen Tränen behelfen. Träger von Kontaktlinsen etwa kennen Nachbenetzungslösungen, die man in trockenen Räumen und bei Klimaanlagen gut für ein feuchtes Klima zusätzlich ins Auge tropfen kann. Immer mehr Menschen kennen auch kurzfristig dieses Problem der brennenden und trockenen Augen, da sich immer mehr negative Umwelteinflüsse auch auf das tägliche Sehen auswirken. Wer zum Beispiel lange am Computer sitzt und daran arbeitet, bei dem kann es ebenfalls zu trockenen Augen kommen.

Bei dem Sicca-Syndrom werden die Augen häufig durch die mangelnde Versorgung mit Tränenflüssigkeit gerötet. Es kann sogar zu einer unangenehmen Lichtempfindlichkeit kommen. Dabei ist das Syndrom durchaus in unterschiedlichen Stärken zu beurteilen. Der Augenarzt stellt das Sicca-Syndorm mit einigen nötigen Werten fest: Er untersucht bei Tests die Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit und die Tränenmenge. Darüber hinaus werden die Lidstellung und die Hornhautoberfläche beurteilt. Die Tränendrüsen komplettieren die Untersuchung und den möglichen Befund des trockenen Auges.

Dass Frauen häufiger daran erkranken, liegt meistens an der hormonellen Veränderung in den Wechseljahren. Je älter man wird, umso mehr Erkrankte werden auch gezählt. Was kann man gegen das Sicca-Syndrom unternehmen? Da die Therapien je nach Schwere auch unterschiedlich ausfallen, lassen sich ein paar stets gültige Parameter festlegen: Eine ausreichende Belüftung ist das A und O gegen ein trockenes Auge. Rauch und Klimaanlagen sollte man möglichst umgehen. Wer in einem Büro am Computer arbeitet, sollte die Augen immer mal mit kleinen entspannenden Pausen schonen. Auch eine ausreichende Wasserversorgung des Körpers mit gut zwei Litern am Tag ist wichtig.

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