Brillen.de-Glossar - Refraktion

Glossar

Wussten Sie schon?

Johnny Depp kann ohne seine speziell für ihn angefertigten Brillen kaum weiter, als ein paar Zentimeter sehen.

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Refraktion

 


Ermittelt ein Augenarzt bei seiner fachmännischen Untersuchung des Auges unterschiedliche Werte, dann fällt in diesem Zusammenhang meistens auch der Begriff Refraktion. Refraktion ist dabei die medizinische Bezeichnung für den Brechwert in der Augenheilkunde. Notiert sich der Arzt hier eine Refraktion mit einem Wert von Null, dann liegt ein komplett gesundes Auge vor. Emmetropie nennt man auch diesen Idealfall eines bestens funktionsfähigen Auges. Da dies jedoch nicht immer der Fall ist, kann es zu Abweichungen beim Refraktionswert kommen, die dann entsprechende Fehlsichtigkeiten in Form von messbaren Zahlen wiedergeben. Der Wert für eine Refraktion kann sowohl in eine positive als auch in negative Richtung verlaufen.

Mit dem ermittelten Wert der Refraktion kann dann eine Korrektur in Form einer Sehhilfe hergestellt werden. Um den Wert zu berechnen, macht der Fachmann eine Augenglasbestimmung. Mit der objektiven Refraktionsbestimmung und der subjektiven Refraktionsbestimmung gliedert sich der nötige Sehtest für die zu verordnende Sehhilfe  in zwei Teile auf. Die tatsächliche bestehende Ametropie wird bei der objektiven Refraktionsbestimmung mit den unterschiedlichsten Instrumenten ermittelt. Wie das Wort subjektiv schon sagt, wird bei der subjektiven Refraktionsbestimmung das ganz individuelle Empfinden des Patienten erkundet. Dieses kennen viele in der Regel durch das Vorhalten verschiedener Gläser in verschiedenen Stärken. Hier sagt der Betroffene dann, was ihm am besten und klarsten erscheint.

Die subjektive Refraktion ist dabei aber nicht entscheidend, wenn es um die tatsächliche Feststellung des Brechwertes geht. Denn die subjektive Refraktionsbestimmung wird durch das Binokularsehen beeinflusst. Hier passen sich die Augen schnell an und auch das Gehirn kann einen Ausgleich leisten. Bei diesen Tests kommen dann die so genannten Korrektionswerte heraus. Und das sind jene Werte, die den Grad der Fehlsichtigkeit bestimmen und für die Anfertigung einer Brille oder von Kontaktlinsen benötigt werden. Die Dioptrien stehen für den Kehrwert des Meters, also der Fähigkeit zum Sehen in bestimmten Distanzen, sowohl nah als auch fern. Die Achse und der Zylinder kommen beim Astigmatismus noch mit zur Berücksichtigung. Hier ist eine Verkrümmung der Hornhaut vorhanden, die auch im Brillenpass stets vermerkt wird.

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