Brillen.de-Glossar - Rechtsichtiges Auge

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Rechtsichtiges Auge


Ein rechtssichtiges Auge wird in der Fachsprache als emmetrop bezeichnet. Emmetropie meint dabei nichts anderes als ein normalsichtiges Auge. Damit ist in der Regel der bestmögliche und normale Zustand des Sehens eines Auges gemeint. Konkret heißt dieses, dass ein Auge zum Beispiel einen entfernt gelegenen Gegenstand so gut erkennen kann, dass dieser scharf auf der Netzhaut abgebildet werden kann. Weder Verzerrungen wie Unschärfe noch Abbildungsfehler werden hier von dem normalen, also dem emmetropen Auge zugelassen. Es befindet sich quasi in Bestform und bedarf keiner Behandlung.

Ein rechtsichtiges Auge, das beinhaltet aber auch die Tatsache, dass sich per Akkommodation die Augen auf die jeweiligen Entfernungen wie Nah und Fern richtig einstellen können. Die dann an die Netzhaut übermittelte Information oder eben einfach das Bild werden korrekt wiedergegeben. An dem Punkt der größten Dichte der Sehzellen, dem so genannten Gelben Fleck, kommt die Lichteinstrahlung am schärfsten Sichtpunkt der Augenoptik an. An genau diesem Ort, dem des Gelben Flecks, überschneiden sich im idealen Fall die parallel einfallenden Strahlen. Ein emmetropes Auge oder ein rechtssichtiges Auge ist dabei in seiner kompletten Bauweise eine perfekte Ausgabe des als Norm bezeichneten Standards.

Das emmetrope oder rechtssichtige Auge ist dabei weder zu kurz, noch zu lang und funktioniert wie geschmiert. Kommt es aber hier zu einer Abweichung der Norm, dann redet man von einer Ametropie. Die Ametropie bezeichnet in der Fachsprache die Fehlsichtigkeit und stellt damit eben genau das Gegenteil der Emmetropie dar.

So wie es auch im Leben an sich nie ideal alles laufen kann, so kommt auch das ideale Auge ohne irgendwelche Einschränkungen kaum vor. Kleinere Abweichungen von der Norm kann dieses Organ sogar meist selbst mit dem so genannten Binokularsehen ausgleichen. Aber auch die Umwandlung des Gesehenen zu einem Bild im Gehirn schafft oft den nötigen Ausgleich und somit einen quasi Normalzustand. Wer plus oder minus 3 Dioptrien bescheinigt bekommt, erst derjenige hat auch in der Tat eine Fehlsichtigkeit. Ist das Auge zu lang und der Brennpunkt der Lichtstrahlen liegt vor der Netzhaut, dann redet man von einer Myopie. Hier kann der Betroffene zwar Nahes gut erkennen, aber in der Ferne entsteht ein unscharfes Bild. Liegt der Brennpunkt hinter der Netzhaut, dann liegt eine Hyperopie vor, sie ist genau das Gegenteil der Myopie.

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