Brillen.de-Glossar - Querdisparation

Glossar

Unser brillen.de-Glossar


In unserem Glossar finden Sie schnell und einfach noch einmal viele Begriffe von unseren Optikern erklärt. Das alphabetisch sortierte Inhaltsverzeichnis hilft Ihnen schnell und sicher zu Ihrem Begriff, indem Sie auf den Anfangsbuchstaben klicken.

 

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 

Querdisparation


Im Bereich der augenärztlichen Medizin redet man oftmals auch von einer Querdisparation und bezeichnet damit die unterschiedliche Bildlage der beiden Augen. Denn beim Betrachten eines Objektes entstehen sowohl auf der linken als auch der rechten Netzhaut an unterschiedlichen Orten gleiche Bilder. Bedingt ist dieses ganz einfach durch den Abstand der Augen voneinander. Normalerweise beträgt dieser etwa fünf bis sieben Zentimeter.

Aufgrund dieser Querdisparation erst ist der Mensch in der Lage, mit den Augen zweidimensionales Sehen zu vollziehen und so räumliches Sehen zu realisieren. Darüber redet man in der Fachsprache von dem stereoskopischen Sehen. Das stereoskopische Sehen oder auch räumliche Sehen ist für die Augen die messbare Wahrnehmung von Tiefe oder Entfernungen. Oftmals spricht man in diesem Zusammenhang auch von der höchsten Form des beidäugigen Sehens oder dem so genannten Binokularsehen.

Dabei kann man ganz genau festlegen, was man benötigt, um räumliches Sehen zu gewährleisten: Es müssen zwei Augen mit einer funktionierenden Steuerung durch die Muskeln vorhanden sein. Sowohl die Bildeindrücke des linken als auch des rechten Auges müssen dabei zu einem Bild verschmelzen und die räumliche Wahrnehmung ermöglichen. Zudem muss auch das Sehzentrum im Gehirn in der Lage sein, die beiden übermittelten Bilder als ganzes in einer räumlichen Form zu erkennen.

In der Realität bedeutet dies, dass bei der Querdisparation jedes Auge mit einem anderen Winkel, wenn auch nur in geringfügiger Abweichung, Objekte betrachtet. Je weiter diese von dem Betrachter weg sind, desto mehr nähern sich hierbei die Gesichtslinien der Augen zu einem Parallelstand. Bei nahen Objekten gilt es für die Augen, eine Konvergenzbewegung zur Nase hin reichend durchzuführen. Dieser Vorgang ist eine sich ständig wiederholende Bewegung, die man aber nicht besonders wahrnimmt, da sie „normal“ ist.

Die Qualität des räumlichen Sehens oder die klare Abbildung der Bilder ist umso höher, je kleiner die Querdisparation ist. Bei etwa 20 Bogensekunden liegt sie bei einem Normalsichtigen. Liegt eine unterschiedliche Fehlsichtigkeit beider Augen vor, kann es zu einer Störung beim dreidimensionalen Sehen kommen. Denn hier muss das Gehirn Bilder in verschiedenen Größen verarbeiten und kann dies nicht zu einem Gesamtbild formen. Mit einer Brille kann man dieses aber beheben.

Weitere verwandte Begriffe:

UNSERE
WEIHNACHTSGLEITSICHTSTUDIE

Komplette Exklusiv Gleitsichtgläser für nur 299€ reservieren.

MEHR DAZU
- NEWSLETTER - EXKLUSIVE ANGEBOTE ERHALTEN

Registrieren Sie sich in unserem Newsletter und erhalten Sie exklusive Angebote.

MEHR DAZU