Brillen.de-Glossar - Optyl

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Optyl


Um 1874 wurde Zelluloid als Kunststoff für die Herstellung von Brillengestellen genutzt. Im Gegensatz zu Metall, das auch heute noch seine Verwendung bei Brillenfassungen findet, hat sich Kunststoff im Laufe der Zeit immer beliebter gemacht und wurde immer weiter entwickelt. Ende der 60er Jahre hat sich zu Zelluloid und Acetat auch der Kunststoff Optyl gesellt.

Optyl stammt aus der so genannten Epoxidharzchemie und ist ein Stoff mit einer sehr niedrigen Dichte. Optyl gehört zu der Gruppe der Kunststoffe und ist ein patentiertes und thermoplastisches Material. Carrera hat diesen Werkstoff entwickelt und hält auch das Patent an ihm. Die Safilo Group ist alleiniger Produzent und darf Optyl auch einzig und allein für seine Produkte verwenden. Dank seiner hervorragenden Eigenschaften wird es heute auch großflächig für die Herstellung von Fassungen für Brillen zur Sehkorrektur und Sonnenbrillen eingesetzt.

Optyl ist aufgrund seiner chemischen Konsistenz sehr viel härter und widerstandsfähiger als die anderen Kunststoffe, die man zur Produktion von Brillen einsetzt. Dabei hat Optyl einige Vorteile auf seiner Seite: Durch die Leichtigkeit der Fassungen bietet es einen besonderen Tragekomfort. Im Gegensatz zu anderen Thermoplastkunststoffen ist es bis zu 20 Prozent leichter. Dank seiner Flexibilität kann man Brillen aus Optyl bestens an die Gesichtsform des jeweiligen Trägers anpassen. Zudem zeichnet sich dieser Kunststoff als besonders beständig gegen Hitze aus und ist auch mechanisch stark belastbar.  Das wiederum hat zur Folge, dass Optyl Brillen, egal welcher Beanspruchung sie auch unterstehen, immer die ursprüngliche Form bewahren und sich nicht verformen.

Beim Thema Verformen ist Optyl besonders durch seinen so genannten Speichereffekt hervorzuheben: Denn erwärmt man diesen Kunststoff auf 80 bis 120 Grad, dann lässt er sich modellieren. So kann man die Brille bestens auf die genaue Passform bringen. Nach der Erwärmung dann wird Optyl in der Erkaltungsphase die modellierte Form beibehalten. Wird der Kunststoff aber wieder auf die gespeicherte Temperatur erhitzt, geht er in die alte Form zurück. Als Material ist Opytl sehr beständig auch gegen Korrosion, so dass etwa Schweiß oder andere Rückstände auf der Haut den Kunststoff nicht porös machen. Die Tatsache, dass Opytl ohne jede Weichmacher auskommt, ist vor allem für Allergiker eine wichtige Sache und eine Alternative zu den anderen Kunststoffen.

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