Brillen.de-Glossar - Nystagmus

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Nystagmus


Häufiges Zittern der Augenlider kann als Ursache ein so genannter Nystagmus sein. Diese unkontrollierte und rhythmische Bewegung eines Organs, das in der Regel das Auge meint, wird bei den Medizinern auch als Augenzittern bezeichnet. Es kann aus zwei unterschiedlichen Ursachen heraus aufkommen: Der physiologische Nystagmus und der pathologische Nystagmus werden bei der Diagnose voneinander differenziert.

Bei dem physiologischen Nystagmus ist eine Wahrnehmung von Bildern dadurch möglich, dass das aufgenommene Bild oder Objekt so konstant auf der Netzhaut gehalten wird, das man es eben auch erkennen kann. Der Lichtreiz auf der Netzhaut hat viele Komponenten: Die Bewegung des Bildes oder Objektes, das man betrachtet, die eigene Bewegung und auch die Umgebungsbewegung etwa bei einem fahrenden Auto. Hier kommen viele Dinge zusammen. Wird die Winkelgeschwindigkeit dieser Lichtreflexe zu groß, dann führt dieses dazu, dass das Auge das betrachtete Objekt oder den Gegenstand nicht mehr scharf erkennen kann. Ein physiologischer Nystagmus liegt bei dem optokentischen Nystagmus vor, von dem immer dann die Rede ist, wenn sich bei der Betrachtung etwa aus einem fahrenden Auge die Objekte relativ zur Netzhaut kontinuierlich bewegen.

Spricht man von einem pathologischen Nystagmus, dann kann dieser auch eine Krankheit als Ursprung haben. Die Zuckungen im Auge kommen nicht beim Betrachten, sondern meist in Ruhephasen. Eine Fehlkoordination des Gleichgewichtssinns und dem Sehen sind hier ursächliche Auslöser. Gewisse Störungen in der Augenkontrolle sind etwa bei Erkrankungen im Hirnstamm oder Kleinhirn auch mit die Gründe des Nystagmus. Die Einnahme von Drogen kann ebenfalls einen Nystagmus hervorrufen.

Liegt ein krankhafter Nystagmus vor, dann wird dieser in einen Peripheren und einen Zentralen untergliedert. Eine Schädigung des Gleichgewichtsorgans oder des 8. Hirnnervs (Nervus vestibulocochlearis) können diesen auslösen. Der benigne paroxysmale Lagerungsschwindel zählt ebenfalls zu dem Bereich des peripheren Nystagmus. Eine Folge der Beeinträchtigung oder Schädigung des Gehirns wird dabei als zentraler Nystagmus bezeichnet.

Untersucht wird der Nystagmus beim Augenarzt, einem Neurologen oder einem Hals-Nasen-Ohren-Spezialisten. Hier wird die Augenbewegung mit speziellen Methoden ermittelt, um zu sehen, wie ausgeprägt dieses Augenzittern ist.

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