Brillen.de-Glossar - Nachtblind

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Nachtblind


Wenn ein Arzt die medizinische Diagnose Hemeralopie stellt, dann ist damit die im Allgemeinen in der Umgangssprache als Nachtblindheit (Nyctalopia) bezeichnete Einschränkung der Sehfähigkeit bei Dämmerlicht gemeint. Menschen mit diesem Problem sind nicht in der Lage, bei Dunkelheit die gleiche Sehfähigkeit aufzubringen wie bei Tag. Als partielle und funktionale Sehbehinderung wird die Nachtblindheit unter den Medizinern eingestuft. Bei dieser Problematik kann das Auge sich nicht an die Dunkelheit anpassen. Die Adaption ist dabei entweder nur teilweise eingeschränkt oder aber kann eben auch zu einem kompletten Verlust der Sehfähigkeit bei Nacht führen.

Eine Funktionsstörung oder ein kompletter Ausfall des Stäbchens im Auge ist verantwortlich, wenn jemand Nachtblind ist. Diese lichtempfindlichen Stäbchen dienen dabei den unterschiedlichen Ausprägungen des Sehens: dem Sehen bei geringer Helligkeit sowie dem Skoptischen Sehen (Nachtsehen oder Dämmerungssehen). Die Stäbchen sind sehr empfindliche und hoch lichtempfindliche Sinneszellen, die das Signal des Lichts aus der Betrachtung als sehbares Bild an das Gehirn umwandeln. Die Informationsquelle des Betrachtens wird also durch die Stäbchen in eine Optik umgesetzt. Das monochromatische Sehen wird durch die Stäbchen ermöglicht, da ihre Rezeptorzellen stets nur bestimmte Wellenlängenbereiche aufnehmen und auf diese reagieren (das Schwarz-Weiß-Sehen). Gemeinsam mit den Zapfen der Netzhaut ermöglichen sie das photopische Sehen.

Kann jemand bei Nacht schlecht sehen, dann sollte er bei einem Fachmann abklären lassen, ob er eventuell Nachtblind ist. Bei dieser eingeschränkten Sehfähigkeit kann es sich sowohl um einen angeborenen Fehler als auch durchaus um eine selbst bezogene Sehschwäche handeln. Eine selbst erworbene Schwäche ist oftmals zum Beispiel auf einen Mangel an Vitamin A oder aber auch einer möglichen vorausgegangenen Krankheit am Auge zurück zuführen. Ein Vitamin A Mangel wirkt sich insofern auf die Stäbchen aus, als dass hier nicht ausreichend Rhodopsin (das Sehpurpur) produziert werden kann.

Der Beginn einer Retinopathia pigmentosa, eher als Netzhautdegeneration bekannt, wird oftmals auch durch das Fehlen der Nachtsicht angezeigt. Wer Nachtblind ist und diese Diagnose gestellt bekommt, bei demjenigen werden die Photorezeptoren zerstört. Das kann durchaus eine vererbte Krankheit sein wie auch eine so genannte spontane Mutation. Es gilt wie bei allen Dingen, die das Sehorgan Auge betreffen: Man sollte stets einen Arzt konsultieren und eine mögliche Behandlung mit ihm besprechen.

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