Brillen.de-Glossar - Monokularsehen

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Monokularsehen


Bei dem räumlichen Sehen des Auges differenziert der Fachmann zwischen zwei unterschiedlichen Arten. Eine reale Betrachtung im dreidimensionalen Raum bezeichnet man in der Fachsprache als Binokularsehen. Hier sind beide Augen in der Lage, tatsächlich eine dreidimensionale Wahrnehmung als Information an das Gehirn weiterzugeben. Bei der Betrachtung von nahen Objekten werden leicht voneinander abweichende Bilder auf die Netzhaut projeziert. Und diese unterschiedlichen Bilder werden im Sehzentrum des Gehirns dann als dreidimensionale Darstellung quasi umgewandelt. Diese Form der Betrachtung jedoch funktioniert ausschließlich bei nahen Gegenständen und Objekten. Das Sehen mit einem Auge setzt dann wiederum bei Dingen ein, die sich weiter weg befinden. Hier kommt es zu dem Monokularsehen.

Das monokulare Sehen ist das Sehen mit nur einem Auge. Ab einer bestimmten Entfernung verändert sich das Betrachten eines Objektes bei der Wiedergabe auf der Netzhaut erheblich. Denn der Unterschied zwischen den Bildern, die auf der Netzhaut abgebildet werden, und jenen, die man real sieht, ist ab einer gewissen Entfernung so klein, dass hier kein räumliches Sehen mehr stattfindet.

Das Monokularsehen bedeutet aber nicht, dass man in der Ferne nur ausschließlich mit einem Auge etwas wahrnimmt. Augenärzte sprechen oftmals von der so genannten Simulation einer 3D-Aufnahme: Denn Unterschiede bei Höhen, Lichter und Schatten sowie auch Kontraste nutzt das menschliche Auge, um eben auch auf die Ferne entsprechende Sicht zu haben. Räumliches Sehen in einem anderen Maße wird hier ermöglicht. Dabei kann auch die Farbe eine Rolle spielen: in Abhängigkeit von der Luftfeuchtigkeit, die als Brechungsfaktor bei der Wahrnehmung mitspielt, kann ein Gegenstand oder eine Person mal farbintensiver oder auch etwas blauer dem Auge erscheinen.

Selbst bei dem Anschauen eines gemalten Bildes oder bei einem Foto erschafft sich das Auge in der Zusammenarbeit mit dem Sehzentrum im Gehirn ein quasi dreidimensionales Bild. Oftmals hört man in diesem Zusammenhang auch, dass es schlicht Lernprozesse und Erfahrungen beim Sehen sind, die hier auf das räumliche Sehen wirken.

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