Brillen.de-Glossar - Minusgläser

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Minusgläser


Diagnostiziert der Augenarzt eine Myopie, allgemein als Kurzsichtigkeit bekannt, dann wird er dem Betroffenen für eine korrigierende Sehhilfe Minusgläser verordnen. Mit einer Kurzsichtigkeit ist man nicht in der Lage, Dinge, die weiter weg sind, auf der Netzhaut auch klar und deutlich abzubilden. Lediglich jene Objekte, die sich in der näheren Umgebung befinden, können als scharfe und klare Information als Bild für denjenigen abgebildet werden. Um diese Fehlsichtigkeit zu korrigieren sind dann Minusgläser nötig.

Man unterscheidet ganz grob zwei Formen der Myopie: Die Achsenmyopie und die Brechungsmyopie. Der Abstand zwischen der Linse und der Netzhaut des Auges ist bei einem kurzsichtigen Auge entweder zu lang oder aber die Augenlinse hat eine zu starke Brechkraft. Verantwortlich für eine Kurzsichtigkeit ist dabei ein zu langer Augapfel. Die Lichtstrahlen kommen vor der Netzhaut auf und können so als Information nur auf kurzem Wege umgesetzt werden. Minusgläser gleichen dieses Problem aus.

Minusgläser sind konkav, also nach innen gewölbt. Konkret zeigt sich dies darin, dass sie in der Mitte weniger dick oder stark sind als am Rand. Dies trifft sowohl auf Brillengläser zu als auch auf Kontaktlinsen, die man als Minuslinsen zum Ausgleich dieser Fehlsichtigkeit einsetzen kann. Häufige redet man statt von einem Minusglas auch von einer Zerstreuungslinse. Je stärker sich die Myopie bei dem Betroffenen ausbildet, umso dicker werden die Minusgläser zum Rand hin konstruiert. Das hat zur Folge, dass man sich bei der Auswahl eines passenden Brillengestells auf eine kompakte Variante einstellen sollte. Denn bei dünnen Fassungen sehen diese Gläser nicht besonders gut aus.

Mit einer der Fehlsichtigkeit angepassten Zerstreuungslinse (dem passenden Dioptrienwert) werden die einfallenden Strahlen so gebrochen, dass sie dem Betrachter quasi vom Brennpunkt aus erscheinen. Eine wirkliche Wiedergabe eines Bildes ist mit der Konkavlinse alleine nicht zu erzielen. Zusammen mit der Sammellinse, wie sie im Auge des Kurzsichtigen vorhanden ist, ist aber eine reelle Abbildung möglich.

Ob jemand eine Brille mit einem Minusglas trägt, das kann auch ein Laie sehr schnell erkennen: Denn die Augen werden durch diese Dioptrienzahlen im Minusbereich optisch kleiner gemacht.

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