Brillen.de-Glossar - Mineralisches Glas

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Mineralisches Glas


Verwendet man in der Augenoptik den Begriff Glas, dann kann es sich um zwei unterschiedliche Varianten handeln: Dem organischen Glas, also jenem aus Kunststoff als Rohmaterial, und dem mineralischen Glas. Dieses wird oftmals im Volksmund auch als echtes Glas bezeichnet. Beide Möglichkeiten werden heute zur Produktion von Brillengläsern nach wie vor angewandt.

Mineralisches Glas hat dabei durchaus einige Vorteile auf seiner Seite, wenn man es gegen den Kunststoff als Alternative stellt: Ganz klar vorne liegt das mineralische Glas, wenn es um Kratzfestigkeit geht. Hier ist es deutlich weniger anfällig als Kunststoff. Zudem besitzt es meistens eine geringere Dispersion. Genügend Menschen entscheiden sich auch deswegen für Glas aus mineralischem Material, weil es schlicht günstiger ist als die Kunststoffausgabe.

Ästhetische Gründe können ebenfalls für mineralisches Glas sprechen: bei einer starken Fehlsichtigkeit mit einer hohen Dioptrienzahl sind diese Gläser sehr viel dünner herzustellen und führen somit nicht dazu, dass der Träger der Brille dicke Gläser mit sich herumschleppen muss. Dies ist für viele Menschen ein wichtiger Punkt, der eben auch in Sachen Mode, Tragekomfort und vor allem dem Aussehen die Wahl für dieses Glas begründet. Mineralisches Glas hat eine höhere Dichte als Kunststoffglas und ist somit immer dünner, allerdings auch schwerer.

Spricht man vom mineralischen Glas, dem echten Glas, dann wird dieses in der Herstellung auch als Silikat Glas eingeordnet. Es ist ein Stoff, der aus 70 Prozent Quarz, 20 Prozent Pottasche und Soda sowie 10 Prozent härtende Oxide zusammen geschmolzen wird. 1500 Grad Celsius sorgen dafür, dass sich diese Stoffe miteinander verbinden und dann zu Rohlingen gepresst werden können. Bei einer Mehrstärkenbrille greift man eher auf mineralisches Glas zurück, da hier die unterschiedlichen Zonen besser miteinander verbunden werden können.

Neben den zahleichen Vorteilen, die mineralisches Glas hat, gibt es aber auch sicherheitsrelevante Nachteile: Denn eine Brille mit so einem Glas kann schnell einmal bei einem Aufprall splittern. Das Glas zerfällt in tausend Teile und kann durchaus auch einen Schaden im Auge selbst dabei verursachen.

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