Brillen.de-Glossar - Kunststoffglas

Glossar

Wussten Sie schon?

Die 3D-Brille funktioniert so wie wir es kennen, da sie uns zwei verschiedene Perspektiven desselben Bildes zeigt. Bei der traditionellen rot-blauen 3D-Brille wird dem einen Auge eine rote Version gezeigt, dem anderem die Blaue. Durch die unterschiedlich gesehenen Perspektiven, wird das Gehirn ausgetrickst und wir sehen plötzlich dreidimensional!

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Kunststoffglas

 


Das Material Kunststoff hat sich auch im Bereich der Herstellung optischer Korrekturhilfen bewährt. Heute wird auf dem Gebiet der Brillenproduktion immer häufiger Kunststoffglas verwendet. Das Mineralglas rückt dort immer weiter in den Hintergrund. Und das hat auch seine spezifischen Gründe: Denn zum einen ist eine Brille mit Kunststoffgläsern schon einmal um einiges leichter als die andere Ausführung mit Mineralglas. Da immer mehr auch ganz junge Kinder schon Brillen zur Korrektur ihrer Fehlsichtigkeit benötigen, ist hier ein kaum schlagbarer Vorteil in Sachen Tragekomfort gefunden worden. Zu schätzen wissen das jedoch alle Altersklassen, die eine Sehhilfe auf der Nase haben müssen.

Zum anderen hat Kunststoffglas bei Brillen auch den Vorteil, dass er eben nicht so schnell kaputt geht und ihm doch eine gute Bruchsicherheit zugeschrieben wird. Die einen führen das auf eine lange Haltbarkeit ihrer Brille zurück und entscheiden sich deshalb für Kunststoffglas. Jedoch muss man ganz klar auch darauf hinweisen, dass dieses Material eher anfällig ist für Kratzer. Die anderen sehen dabei vor allem einen großen Vorteil für ihre eigene Sicherheit: Denn vor allem Kinder und ältere Menschen stürzen ja schon mal und dann ist eine Brille mit einem splitternden Glas mehr als gefährlich für seinen Träger.

Für ein Kunststoffglas gibt es zudem jede Menge zusätzliche Optionen, die man sich bei dem Optiker aussuchen kann: Veredelungen wie etwa besondere Beschichtungen der Oberfläche oder eine Entspiegelung sorgen für eine lange Freude an der Brille.

Im Gegensatz zu Mineralglas sind Kunststoffgläser für Brillen mit extrem hohen Korrektionswerten nicht so gut geeignet. Je höher die gemessene Dioptrien ist, desto stärker müssen auch die Gläser sein. Und das führt dazu, dass bei höheren Werten auch das Glas entsprechend dicker wird. Auch hier gibt es Möglichkeiten, die Dicke der Kunststoffgläser durch spezielle Techniken entsprechend zu reduzieren, damit man eben nicht durch „Glasbausteine“ blicken muss. Die Abstände der Augen werden bei einem Optiker genau ermittelt, damit das Brillengestell und die Gläser auch wirklich optimal passend gemacht werden können.

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