Brillen.de-Glossar - Kunststoffgestell

Glossar

Wussten Sie schon?

Die 3D-Brille funktioniert so wie wir es kennen, da sie uns zwei verschiedene Perspektiven desselben Bildes zeigt. Bei der traditionellen rot-blauen 3D-Brille wird dem einen Auge eine rote Version gezeigt, dem anderem die Blaue. Durch die unterschiedlich gesehenen Perspektiven, wird das Gehirn ausgetrickst und wir sehen plötzlich dreidimensional!

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Kunststoffgestell

 

Augenoptiker sprechen in der Regel nicht von einem Kunststoffgestell, sondern von der Kunststofffassung. Neben der Metallfassung für eine Brille hat sich auch immer mehr das Material Kunststoff durchgesetzt. Die Wahl der Brillenfassung ist eine Frage des persönlichen Geschmacks und mitunter der geltenden Mode. Eine Kunststofffassung ist in der Regel leichter als eine Metallfassung, das liegt in der Natur der Stoffe. Das jeweilig eingesetzte Material sollte auch nach der Form und Nutzung der Brille ausgesucht werden. So hat es sich bewährt, dass zum Beispiel Menschen, die viel Sport machen, lieber auf eine Kunststofffassung zurückgreifen. Dieses ist vom Prinzip her sicherer und minimiert die Gefahr einer Verletzung, die eine Metallfassung ja schon wegen seiner harten Konsistenz mit sich bringt.

Seit ca. 1874 wurde Zelluloid in der Herstellung von Brillen genutzt. Die Industrie hat dieses bis weit in die 50er Jahre hinein als Grundlage für Sehhilfen eingesetzt. Der Nachteil dieses Stoffes aber ist ganz eindeutig: Es ist zu leicht brennbar. Innerhalb von wenigen Sekunden würde eine Brillenfassung mit einer Zelluloid Kunststofffassung vollständig vernichtet werden.

Ein weiteres Material für die Produktion einer Kunststofffassung ist Acetat. Dieser Kunststoff besteht zum größten Teil aus Baumwolle, deshalb haben Fassungen aus Acetat besonders angenehme Trageeigenschaften, sie sind sehr leicht und haben eine gute Passform. Bei der Herstellung von Acetat wird weißes Baumwollpulver mit Alkohol und Aceton vermengt. Das so entstandene Material kann nun beliebig gefärbt werden. Durch verschiedene Techniken, wie z.B. der Farbeinlagetechnik können individuelle Muster und einzigartige Farbdesigns gestaltet werden. Das Material kann durch Erhitzen verbogen und angepasst werden. Im normalen, kalten Zustand ist Acetat elastisch und formbeständig.


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