Brillen.de-Glossar - Krümmungsradius

Glossar

Wussten Sie schon?

Die 3D-Brille funktioniert so wie wir es kennen, da sie uns zwei verschiedene Perspektiven desselben Bildes zeigt. Bei der traditionellen rot-blauen 3D-Brille wird dem einen Auge eine rote Version gezeigt, dem anderem die Blaue. Durch die unterschiedlich gesehenen Perspektiven, wird das Gehirn ausgetrickst und wir sehen plötzlich dreidimensional!

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Krümmungsradius

 


Bei der Auswahl einer geeigneten Kontaktlinse für die Augen muss immer zunächst der so genannte Krümmungsradius am besten von dem Facharzt bestimmt werden. Sein Maß wird in einer Basiskurve, dem BC-Wert, genau eingegeben. Der BC-Wert ist dabei eigentlich nichts anderes als die Krümmung der Linsenform eben in einer Einheit dargestellt. Was ganz einfach klingt, ist aber alles andere als simpel: Denn jeder Mensch ist genauso unterschiedlich wie auch die Augen, die er hat. Und je nach Beschaffenheit und dem Radius der Hornhaut können bei jedem unterschiedliche Werte gemessen werden. Mit diesem BC-Wert kann die perfekte Kontaktlinse mit der passenden Krümmung schließlich hergestellt werden. Und für eine gute Korrektur einer Fehlsichtigkeit muss auch eine wirklich gute Linse gefunden werden.

Es gilt die Regel: Je kleiner der BC-Wert ist, desto stärker ist die Krümmung der Linse. Umgekehrt steht ein hoher BC-Wert für eine Linse mit einer geringeren Krümmung. Bis zu vier unterschiedliche Basiskurven stehen dabei heute den meisten guten Herstellern von Kontaktlinsen schon für die Ermittlung der richtigen Linse zur Verfügung. Das hat den positiven Effekt, dass Augenärzte und Optikermeister (mit der zusätzlichen Option der Optometrie) mittlerweile wirklich individuell passende Kontaktlinsen für jeden Einzelnen ermitteln können. Und das ist auch aus gesundheitlichen Gründen sehr wichtig, zumal eine falsch gekrümmte Linse wegen ihrer nicht vorhanden Passform zu schweren Schäden an den Augen führen kann.

Der Krümmungsradius muss deshalb sehr genau von einem Fachmann festgelegt sein, weil er sich an der Hornhautverkrümmung orientiert. Die Kontaktlinse liegt hier also genau auf und muss das Auge und die Hornhaut immer noch mit dem notwendigen Sauerstoff versorgen. Sitzen die Linsen nicht richtig, sind sie zu locker oder zu fest auf dem Auge, dann ist die optimale Versorgung nicht gegeben und kann so im schlimmsten Fall zu irreparablen Einbußen an der Hornhaut führen. Zwar sagt man, dass Linsen, die zu locker auf dem Auge liegen, nicht wirklich zu medizinischem Bedenken führen, dass sie aber durchaus als unangenehm empfunden werden.

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