Brillen.de-Glossar - Kratzschutz Beschichtung

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In unserem Glossar finden Sie schnell und einfach noch einmal viele Begriffe von unseren Optikern erklärt. Das alphabetisch sortierte Inhaltsverzeichnis hilft Ihnen schnell und sicher zu Ihrem Begriff, indem Sie auf den Anfangsbuchstaben klicken.

 

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Kratzschutz Beschichtung


Brillenträger kennen das Übel: Die zahlreichen Umwelteinflüsse sorgen immer wieder dafür, dass die Sehhilfe ein wenige verstaubt, Dreck drauf kommt und man sie reinigen muss. Das kann durchaus dazu führen, dass sie eher verkratzt und somit verschleißt. Dank zahlreicher neuer Technologien aber wird heute schon bei fast allen Optikern eine so genannte Kratzschutz Beschichtung für die Brillen mit angeboten. Das gilt in der Regel vor allem für die Kunststoffgläser. Hier kann in einem einfachen Verfahren eine Schicht auf die jeweiligen Gläser aufgetragen, die diese dann deutlich resistenter macht gegen Kratzer.

Hard Coat heißt in der Fachsprache eine Variante, mit der eine Kratzschutz Beschichtung hergestellt wird. Hier dient eine spezielle Hartlackschicht für die Widerstandsfähigkeit der Gläser. Diese Extraschicht wird auf die sensiblen Kunststoffprodukte aufgetragen. Sie minimiert dabei die Anfälligkeit von Kratzern, die ja schon mit dem alltäglichen Reinigen entstehen können.

Und Kratzer lassen sich eben nicht so einfach vermeiden. Alleine Staubpartikel, die man verreibt, können schon böse tiefe Furchen in einem Brillenglas verursachen. Eine Sehhilfe muss den Belastungen des Alltags standhalten und benötigt deshalb eine zusätzliche Kratzschutz Beschichtung. Da Kunststoff als organisches Glas aus einem Stoff besteht, der aus weicheren Materialien ist, ist eben auch eine größere Anfälligkeit da. Zum Schutz so eines Kunststoffglases von außen, erhöht man den Punkt des Verschleißes durch eine verbesserte Kratzbeständigkeit. Durch ein bestimmtes Vakuum-Beschichtungsverfahren, dem so genannten PECVD (Plasma Enhanced Chemical Vapor Deposition), wird das Glas von beiden Seiten mit dem Hard Coat beschichtet. Dieses Verfahren ermöglicht es, dass die Brille sehr viel länger benutzt werden kann, denn sie wird weniger abgenutzt durch etwa das tägliche Reinigen.

Mit der Hilfe dieser Hartlackschicht auf den Gläsern kann man das Kunststoffglas optimal gegen die Einflüsse von draußen sichern. In jedem Optikgeschäft gibt es heute die Möglichkeit, sich hier diese Kratzschutz Beschichtung bei dem Kauf einer neuen Sehhilfe gleich mit zu ordern. Eine weitere gern genutzte Möglichkeit ist dabei auch die Pflegeleichtbeschichtung – die Hydrophobic Coat-Schicht, wie sie in Fachkreisen genannt wird. Ähnlich wie bei dem Hard Coat-Lack wird durch das Vakuum-Beschichtungsverfahren PECVD eine Wasser abweisende Schicht auf die Gläser getragen. Dieser hydrophobe Schutz sorgt dafür, dass Staub und Verschmutzungen an der Oberfläche nicht so gut haften können und reduziert somit diese lästigen Übel.

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