Brillen.de-Glossar - Korrektionswerte

Glossar

Wussten Sie schon?

Die 3D-Brille funktioniert so wie wir es kennen, da sie uns zwei verschiedene Perspektiven desselben Bildes zeigt. Bei der traditionellen rot-blauen 3D-Brille wird dem einen Auge eine rote Version gezeigt, dem anderem die Blaue. Durch die unterschiedlich gesehenen Perspektiven, wird das Gehirn ausgetrickst und wir sehen plötzlich dreidimensional!

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Korrektionswerte

 


Korrektionswerte bezeichnen in der Fachsprache der Augenoptik stets diejenigen Angaben, die man benötigt, um eine Fehlsichtigkeit durch eine Brille oder Kontaktlinsen zu beheben. Eine optimale Bestimmung dieser Werte kann nur ein Spezialist wie ein Augenarzt oder Augenoptiker vornehmen. Nur eine genaue Messung und eine hundertprozentige Bestimmung aller relevanten Zahlen können auch zu einem korrektiven Ergebnis führen.

Redet man im Volksmund von der Stärke einer Brille , dann spricht der Fachmann von der so genannten Sphäre (sph). Die Sphäre ist jene Zahl, die darüber Aufschluss gibt, ob jemand weitsichtig ist oder aber eine Kurzsichtigkeit festgestellt wurde. Dieser Wert wird in der Einheit Dioptrien (als dpt zum Beispiel im Brillenpass gekennzeichnet) gemessen. Bei einer Kurzsichtigkeit steht ein Minus vor der Zahl  und ein Plus bei einer Weitsichtigkeit. Und hier gilt wie bei allen Zahlenmassen: Je höher der ermittelte Wert, desto stärker ist die Fehlsichtigkeit ausgeprägt und muss auch entsprechend mit einer Sehhilfe korrigiert werden.

Darüber hinaus wird auch die Verkrümmung der Hornhaut gemessen. Der so genannte Zylinder (cyl) gibt dabei die genaue Stärke der Ausprägung einer Verkrümmung wieder. Für die genaue Lage der Verkrümmung wird zum Zylinder auch die Achse festgestellt. Zu den Korrektionswerten zählt auch der Punkt der so genannten Addition (add). Dieser gibt den unterschiedlichen Wert des nahen Sehens und des fernen Sehens an. Häufig tritt dieses vor allem bei der Alterssichtigkeit auf. Ein weiterer Bestandteil der Korrektionswerte kann der Horhautscheitelabstand (HSA) sein: Dieser ist entscheidend, wenn der Optiker die Brille einstellt. Es muss dabei berücksichtigt werden, wie weit das Glas von den Augen entfernt sein darf, um eine optimale Korrektur zu erzielen.

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