Brillen.de-Glossar - Konvexlinse

Glossar

Wussten Sie schon?

Die 3D-Brille funktioniert so wie wir es kennen, da sie uns zwei verschiedene Perspektiven desselben Bildes zeigt. Bei der traditionellen rot-blauen 3D-Brille wird dem einen Auge eine rote Version gezeigt, dem anderem die Blaue. Durch die unterschiedlich gesehenen Perspektiven, wird das Gehirn ausgetrickst und wir sehen plötzlich dreidimensional!

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Konvexlinse

 


Bei Menschen mit einer vorhandenen Weitsichtigkeit wird in der Regel eine Korrektur der Fehlsicht durch eine Konvexlinse erzielt. Die Dioptrien (dpt) wird in diesen Fällen mit einem + gekennzeichnet und je nach Stärke von 0.25 dpt und höher bei den Augenärzten oder Optikern gemessen. Für den Ausgleich setzt man dann eine Konvexlinse ein, die oft auch als Plusglas von den Augenoptikern bezeichnet wird. Sie gleicht die vorhandene Weitsichtigkeit aus und führt zu einer Normalsicht.

Eine Brille für einen weitsichtigen Menschen ist stets so aufgebaut, dass eine Konvexlinse immer vom Rand her schmaler wird und sich auf einer Ecke nach außen hin wölbt. Je stärker dabei die Dioptrienzahl ist, umso stärker muss auch das Glas oder die Linse sein. Der besondere Aufbau beziehungsweise die eigene Form der Konvexlinse führt dazu, dass die Lichtstrahlen gebrochen und durch diese Linse auf der Seite, an der sie herauskommen, als gebündelte Information verwendbar werden. Konvexlinsen werden in Fachkreisen auch als Sammellinsen charakterisiert, da sie die Strahlen an einem Punkt sammeln, dem so genannten Brennpunkt. Deshalb kann man sie zum Beispiel auch zum Anfachen von Feuer verwenden.

Bei einer Weitsichtigkeit, im Fachjargon als Hyperopie bezeichnet, helfen Konvexlinsen diese zu korrigieren. Wer weitsichtig ist, bei dem ist der Augapfel zu kurz. Das wiederum hat zur Folge, dass der Brennpunkt der Lichtstrahlen, die auf die Augenlinse kommen, zu weit hinter der Netzhaut liegt. Die Netzhaut gibt eigentlich das Bild, das man sieht wieder – in diesen Fällen aber liegt die Umwandlung des Gesehen je nach Fehlsichtigkeit hinter der Netzhaut und somit wird stets ein unscharfes Bild produziert. Die Konvexlinse spielt dabei eine ganz einfache Rolle: Sie sorgt dafür, dass der verschobene Brennpunkt von hinter der Netzhaut auf die Netzhaut verlegt wird und somit ein klares Sehen geschaffen ist. Der Punkt des schärfsten Sehens ist jener, den die Optiker zum Anhaltspunkt nehmen, um eine angepasste Sehhilfe wie eine Brille oder eine Kontaktlinse herzustellen. An diesem Punkt im Auge wird dann eine Lichtbündelung vorgenommen, die die Unschärfe berichtigt. Den Punkt des schärfsten Sehens nennt man auch Fovea centralis oder den Gelben Fleck.

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