Brillen.de-Glossar - Konjunktivitis

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Konjunktivitis


Spricht ein Augenarzt von einer Konjunktivitis, dann redet man im Volksmund von einer Entzündung der Bindehaut (tunica conjunctiva) im Auge. Dabei kann eine Bindehautentzündung durchaus die unterschiedlichsten Ursachen haben. Diese kann nur ein Augenarzt mit einer genauen Untersuchung feststellen. Die allgemeinen Symptome, die eine Konjunktivitis mit sich bringt, sind zum einen Rötung der Bindehaut. An dieser erkennen die meisten Menschen, dass im Auge etwas nicht in Ordnung ist. Diese verstärkte Durchblutung des Auges wird als Rötung (Hyperämie) von dem Laien erfasst. Ist die Bindehaut geschwollen, dann handelt es sich um eine ödematöse Konjunktivitis, der Chemosis. Bei einer Verengung der Lipdspalte redet man im Fachjargon von einer Pseudoptosis.

Eine einfache Bindehautentzündung oder Konjunktivitis kann durch viele Dinge verursacht werden: So genannte mechanische Reize wie Einflüsse durch Staub, Rauch und zu trockene Luft können schon zu einer Entzündung im Auge führen. Folgen davon sind unter anderem eine Rötung des Auges auch ganz extrem, ein unangenehmes Jucken und Brennen im Auge, eine Schwellung der Augenlider bis hin zu eine Verengung der Lidspalte und komplett verklebte Augen, wenn man morgens aus dem Bett kommt. Hieraus fließt dann meistens auch noch eine schleimige Masse. In der Regel wird der Augenarzt bei diesen Hinweisen eine Schonung verordnen. Ist die Konjunktivitis jedoch schon stärker vorangeschritten, wird der Arzt ein Medikament aufschreiben. Dieses können adstringierende Tropfen oder eine Salbe für das zu behandelnde Auge sein.

Redet man von einer knöchtenförmigen Konjunktivitis (conjunktivitis nodosa), ist hier ursächlich eine toxische und mechanische Infektion der Herd der Krankheit. Eine Ansteckung durch Raupenhaare oder Insektenstacheln ist dafür verantwortlich, dass die Bindehaut erkrankt ist. Im Anfangsstadium geht man von der klassischen Konjunktivitis aus. In dem zweiten Stadium wird es in diesen Fällen zu einer so genannten Bildung von Granulomen kommen. Das bedeutet: Hier bilden sich kleine Knötchen in der Bindehaut, die sehr unangenehm und auch sehr hartnäckig sind. Diese Form der Bindehautentzündung muss mit einem chirurgischen Eingriff behandelt werden. Denn die Fremdkörper und Granulome bedürfen einer schnellen Entfernung, sonst können sie sich ins Augeninnere verbreiten, was zu weiteren Komplikationen führen kann.

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