Brillen.de-Glossar - Keratokonus

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Keratokonus


Stellt der Augenarzt die Krankheit Keratokonus fest, so bedeutet dies, dass es sich hierbei um eine fortschreitende Ausdünnung und zugleich eine kegelförmige Verformung der Hornhaut im Auge (Kornea) handelt. In den meisten Fällen bei so einer Diagnose leiden die Betroffenen unter einer Kurzsichtigkeit. Dabei wurde festgestellt, dass Männer in der Regel doppelt so oft von dem Keratokonus betroffen sind wie Frauen. Diese Erkrankung der Hornhaut verläuft in Schüben und bezieht sich ausschließlich auf die zentrale Hornhaut im Auge.

Bei der Diagnose Keratokonus kann eine Kurzsichtigkeit meistens mit einer Brille komplett wieder berichtigt werden. Zumal die kegelförmige Verwölbung der Hornhaut meistens eine irreguläre Hornhautverkrümmung, den so genannten Astigmatismus, ausmacht. Festgestellt wird diese Augenerkrankung oftmals dadurch, dass an einem Auge häufige Veränderungen der Brillengläser vorgenommen werden müssen. Bei dem Messen der Achse und der Sehstärke wird meistens von dem Facharzt zunächst an einem Auge auch eine wachsende Hornhautverkrümmung diagnostiziert. Jedoch wird bei Betroffenen oftmals nicht gleich diese Augenkrankheit Keratokonus richtig erkannt. Zum Teil können diese Menschen auf dem einen Auge gewisse Dinge nur im Ansatz erkennen.

Bei Keratokonus sehen viele auf dem einen Auge nur eingeschränkt in gewissen Situationen. So genannte Phänomene wie das doppelte Sehen von Gegenständen (monokelurae Diplope), Schatten an Buchstaben und Objekten und auch Schlieren oder Strahlen in sternenförmigem Umriss bei Lichtquellen können hier zu den Beeinträchtigungen zählen. Die Diagnose vor allem im Anfangsstadium ist nicht ganz einfach. Gesichert werden kann sie lediglich durch eine genaue Analyse der Hornhaut. Und hierzu zählen die Oberfläche, die Rückfläche, die Dicke und meistens auch die Zellzahlbestimmung der Hornhaut. Sind Keratokonuslinien erkennbar, kann man im Auge bereits eine gelbbraune bis grünbraune Färbung sehen, die als Kreis, entweder komplett oder teilweise, die Basis des Kegels auf der Hornhaut umgeben. Oberflächliche und unregelmäßige Narben sowie Trübungen und Einrisse sind weitere fortgeschrittene Anhaltspunkte. Von der Seite kann man ein Keratokonus mit bloßem Auge bei wirklich fortgeschrittenem Krankheitsbild erkennen.

Von einem akuten Keratokonus spricht man, wenn es zu Ödemen auf der Hornhaut kommt. Das sind Flüssigkeitsansammlungen vor der Haut. Diese können durchaus nach bis zu vier Monaten abheilen, hinterlassen aber stets Narben auf der Hornhaut des Auges.

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