Brileln.de-Glossar - Höherbrechende Glasmaterialien

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Höherbrechende Glasmaterialien


Höherbrechende Glasmaterialien werden in der heutigen Brillenherstellung dazu verwendet, dass dünneres und somit auch leichteres Brillenglas angefertigt werden kann. Das hat für die Brillenträger natürlich den Vorteil, dass die Brille nicht mehr schwer auf der Nase ruht, sondern leicht und komfortabel zu tragen ist, so dass sie kaum noch bemerkt wird. Galt noch vor einigen Jahren, dass starke Kurzsichtigkeit nur mit besonders dicken Brillengläsern zu korrigieren sei, so ist diese Faustregel mittlerweile obsolet, denn selbst bei extremer Kurzsichtigkeit sind durch spezielle Einschleifverfahren und höherbrechende Glasmaterialien dünne Brillengläser möglich. Die Qualität eines Brillenglases zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, welchen Brechungsindex man ihm zuschreiben kann. Der Brechungsindex wird dann im weiteren Verlauf der Brillenglasbearbeitung erhöht, womit die Ametropien, die Fehlsichtigkeiten, optimal korrigiert werden können. Nicht nur Kurzsichtigkeit kann durch höherbrechende Glasmaterialien korrigiert werden, auch altersbedingte Fehlsichtigkeit, Presbyopie genannt, wird mit solchen Gläsern behandelt. Dioptrien ist der Wert, mit dem in der Regel die Glasstärke angegeben wird. Dieser Wert ist es dann auch, der die unterschiedlichen Glasmaterialien vorgibt. Das heißt genauer gesagt, dass der Brechungsindex des Glases von den Dioptrienwerten abhängig ist. Bei einem Dioptrienwert zwischen +/-2 und +/-4 sind Gläser mit einem Brechungsindex von 1,6 hervorragend geeignet. Höherbrechende Glasmaterialien mit einem Brechungsindex von 1,67 kommen ab einem Dioptrienwert von+/- 6 zum Einsatz. Natürlich gibt es auch noch höherbrechende Glasmaterialien, die jenseits eines Brechungsindexes von 1,67 verwendet werden, das ist allerdings nur bei extremer Ametropie üblich. Dass die Glasdicke nicht mehr zwangsläufig etwas mit dem Grad der Fehlsichtigkeit zu tun haben muss, ist also auch den höherbrechenden Glasmaterialien zu verdanken. Man kann daher sagen, dass man bei der Wahl des richtigen Glasmaterials darauf achten sollte, dass die Höhe des Korrektionswertes auch die Höhe des Brechungsindexes vorgibt.

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