Brillen.de-Glossar - Glasdicke

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Glasdicke


Die Glasdicke ist für jeden Brillenträger ein wichtiger Aspekt und das aus mehreren Gründen. Es ist nämlich nicht nur die ästhetische Wirkung, die bei enormer Glasdicke verloren geht, es sind auch optische Gründe, die die Glasdicke bestimmen. Die Glasdicke ist von der Höhe des Dioptrienwertes abhängig. Das heißt, dass bei hohen Dioptrien dicke Brillengläser vonnöten sind. Doch diese Faustregel ist nur beschränkt korrekt, denn mittlerweile sind Brillengläser nicht mehr zwangsläufig dick wie Flaschenböden, wenn eine massive Fehlsichtigkeit vorliegt. Wenn das Brillenglas sphärisch, also kugelförmig, angefertigt wurde, dann trifft die Faustregel zu. Ist das Brillenglas allerdings asphärisch, also nicht kugelförmig, dann ist auch die Glasdicke stark reduziert, die Brillengläser sind dünner. Doch die Glasdicke hängt nicht nur von dem Grad der Fehlsichtigkeit und der Glasart in Bezug auf die Form ab, auch die Glasart selbst, also die Materialbeschaffenheit, ist von Relevanz. Der Brechungsindex gibt vor, wie dick oder dünn ein Brillenglas ist. Ein gewöhnliches Kunststoffglas hat einen Brechungsindex von 1,5, womit sich Fehlsichtigkeiten in der Region rund um +/- 2 Dioptrien sehr gut beheben lassen. Gläser im Index 1,5 sind allerdings sphärisch und eignen sich bei einer höheren Dioptrienzahl nicht mehr optimal zur Korrektur der Fehlsichtigkeit. Ein höherer Wert erfordert also ein anderes Material, bzw. asphärische Brillengläser, die einen höheren Brechungsindex haben. Bei brillen.de sind die Brillengläser ab dem Brechungsindex von 1,6 asphärisch. Ein noch höherer Brechungsindex von 1,67 ist besonders bei hohen Dioptriewerten empfehlenswert. Man kann also aus der obigen Faustregel eine Umformung ableiten, nämlich insofern, dass die Stärke des Korrektionswertes den Brechungsindex des Glasmaterials vorgibt. Die Glasdicke ist davon mittlerweile relativ unbeeinflusst, was für das Gewicht und die ästhetische Erscheinung der Brille von Vorteil ist.

 

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