Brillen.de-Glossar - Durchwölbung

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Durchwölbung


Wenn die Durchwölbung der Brillengläser erklärt werden soll, dann muss ein Blick in die Vergangenheit gewagt werden. Um das Jahr 1804 wurde vom englischen Arzt Wollaston entdeckt, dass beim seitlichen Blick durch die Brillengläser die Sehschärfe abnimmt, wogegen meniskenförmige Brillengläser einen schärferen Blick ermöglichen. Die alten bikonvexen Gläser waren also nicht mehr die beste Möglichkeit, um damit eine Fehlsichtigkeit zu beheben. Mensikenförmige Brillengläser standen ab diesem Zeitpunkt stärker im Blickpunkt der Forschung und wurden stetig weiterentwickelt, um eine optimale Verbesserung der Abbildungseigenschaften zu erzielen. Die Augenärzte Ostwald und Tscherning machten dabei die ersten Versuche, wie man die peripheren Unschärfen bei meniskenförmigen Brillengläsern verringern kann und somit die Gesamtsicht durch diese Brillengläser verbessern kann. Dabei muss allerdings beachtet werden, dass die Versuche von Ostwald und Tscherning ohne praktische Auswirkungen blieben, da sie sich um einen sehr kleinen Blickwinkel und eine angenommene, theoretische Mitteldicke von Null bewegten. Im Auftrag des Unternehmens Carl Zeiss berechnete Moritz von Rohr im Jahr 1908 ein punktuell abbildendes Brillenglas, welches beim Blick durch die seitlichen Ränder kaum mehr Unschärfen vorweisen konnte. Diese Brillengläser gewährten zwar optimale Abbildungseigenschaften, hatten allerdings auch den Nachteil, dass die ästhetischen Eigenschaften äußerst gering waren, bedingt durch die starke Durchwölbung der Brillengläser. Daher kamen immer mehr periskopische Brillengläser auf den Markt, denn diese hatten eine fast ebene Oberfläche und waren somit attraktiver. Bei diesen Gläsern kam es allerdings zu verstärkten Abbildungsfehlern in den Randbereichen, es traten also wieder ähnliche Schwierigkeiten auf, wie es schon früher der Fall gewesen war. Das grundsätzlich Problem der Durchwölbung von Brillengläsern, dass man damit zwar eine optimale Sicht erreichen kann, aber die ästhetische Wirkung der Brille insgesamt herabsetzt, wurde durch die Asphäre und den Atorus gelöst. Diese flachen und ebenen Brillengläser ermöglichen eine optimale Sichtkorrektur ohne Abbildungsfehler an den Rändern.

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