Brillen.de-Glossar - Doppelasphäre

Glossar

Wussten Sie schon?

Ziegen haben rechteckige Pupillen, um Feinde auf weiten Feldern rechtzeitig zu erkennen.

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Doppelasphäre

 


Früher waren Brillen immer recht stark durchgewölbt, was auch dem Grad der vorliegenden Fehlsichtigkeit geschuldet war. Diese Durchwölbung brachte zwar mit sich, dass man punktuell scharf sehen konnte, dafür allerdings an den Randbereichen Unschärfen hinnehmen musste. Doch nicht nur das, auch waren die sphärischen Brillengläser kein besonders ästhetischer Blickfang, dicke, stark durchgewölbte Gläser sind nun einmal kein Hingucker. Das Abweichen von dieser Form der Brillengläser brachte mit sich, dass die Unschärfen in den Randbereichen behoben werden konnten und man auch an den Rändern der Brille scharf sein Umfeld betrachten kann. Diese Gläser, die nicht mehr kugelförmig, sphärisch, sind, sondern ebener, also asphärisch, schaffen es zwar, dass eine deutliche Verbesserung einhergeht, vollkommen ausschließen können aber auch sie die Unschärfen an den Rändern nicht. Wenn nun z. B. höhere zylindrische Werte vorliegen, dann muss eine Korrektion beider Hauptschnitte vorgenommen werden, was durch die Doppelasphäre geschieht. Doppelasphäre bedeutet, dass die Brillengläser sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite asphärischer Gestalt sind. Dadurch werden die Verzerrungen an den Randbereichen auf ein absolutes Minimum reduziert. Man kann also festhalten, dass durch die Doppelasphäre ein weiterer Entwicklungsschritt getan wurde, um so die Sichtkorrektur erneut zu verbessern. Doch die Doppeläsphäre ist nicht nur ein Fortschritt im Bereich der optimalen Sicht, es ist dadurch auch ein weitaus ästhetischeres Brillengesamtpaket möglich. Die Gläser sind dadurch dünn, ganz gleich wie stark die Fehlsichtigkeit ist. Auch dadurch, dass die Gläser nicht mehr über eine äußerlich feststellbare Durchwölbung verfügen, sind sie schlicht ästhetischer. Für viele Brillenträger ist allerdings die Dickenreduktion die größte Verbesserung zu Brillengläsern früherer Tage. Dadurch ist die Brille leichter und bereitet keine unangenehmen Druckstellen mehr auf dem Nasenrücken und den Nasenflügeln. Verbesserte Sicht, auch an den Randbereichen, und verbesserter Tragekomfort ergeben gemeinsam mit einer positiveren ästhetischen Wirkung das Gesamtbild der doppelasphärischen Brille.

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