Brillen.de-Glossar - Dickenunterschied

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Dickenunterschied


Die Dicke eines Brillenglases ist von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig. Früher sagte man zwar, dass die Dicke der Gläser von der Stärke der Fehlsichtigkeit, bzw. der Kurzsichtigkeit, abhängig ist, doch das stimmt mittlerweile schon lange nicht mehr. Die Gläser in einer Brille können auch bei starker Abweichung von der optimalen Sicht dünn sein, und so eine Korrektur vorgenommen werden. Die Ursachen für den Dickenunterschied sind zahlreich und sollen hier im Folgenden erläutert werden. Entscheidend dafür, wie dick ein Brillenglas ist, ist der Brechungsindex. Der Brechungsindex ist generell ein Schlagbegriff bei der Herstellung von Brillenglas und daher ist es einleuchtend, dass gerade dieser Brechungsindex auch bei dem Dickenunterschied einen bedeutenden Einfluss hat. Auch wie sich das Glas geometrisch gestaltet, ein Glas kann sphärisch oder asphärisch sein, ist wichtig, wenn es um die Glasdicke bei Brillengläsern geht. Bei der Korrektur von Kurzsichtigkeit kann es dank modernster Materialien und auch der großen Vielfalt an unterschiedlichen Materialien problemlos dazu kommen, dass man leichte und schlanke Brillengläser erhalten kann, obwohl man eine starke Fehlsichtigkeit hat. Doch der Dickenunterschied ist nicht nur bei der Kurzsichtigkeit ein Begriff, gerade dann, wenn eine Hornhautverkrümmung vorliegt, bekommt auch der Begriff des Dickenunterschiedes eine zusätzliche Bedeutung. Bei einer Hornhautverkrümmung, auch Astigmatismus genannt, wird die Fehlsichtigkeit durch torische Brillengläser korrigiert. Die Kurven des torischen Glases gleichen die Krümmung der Hornhaut aus und das optische System, das aus Brillenglas und Auge besteht, ermöglicht wieder beschwerdefreie Sicht. Torische Gläser weisen einen Dickenunterschied auf, man erkennt sie daran, dass sie eine unterschiedliche Randdicke haben. So ist der Dickenunterschied des Brillenglases am Rand umso größer, je stärker der Astimatismus bei dem Betroffenen vorliegt. Ist jedoch nicht Astimatismus, sondern Myopie die vorliegende Fehlsichtigkeit, dann sind dünne Gläser und somit leichte Brillen kein Problem.

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