Brillen.de-Glossar - Dickenreduktion

Glossar

Unser brillen.de-Glossar


In unserem Glossar finden Sie schnell und einfach noch einmal viele Begriffe von unseren Optikern erklärt. Das alphabetisch sortierte Inhaltsverzeichnis hilft Ihnen schnell und sicher zu Ihrem Begriff, indem Sie auf den Anfangsbuchstaben klicken.

 

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 

Dickenreduktion


Die Dickenreduktion bei Brillengläsern ist eine Entwicklung, die sich über viele Jahre abgespielt hat. Warum Brillengläser früher dicker waren als heute, das kann man am besten verstehen, wenn man sich die lange Geschichte der unterschiedlichen Brillengläser einmal kurz zusammenfasst. Beginnen kann man mit dem englischen Arzt Wollaston, der 1804 feststellte, dass meniskenförmige Brillengläser beim seitlichen Blick durch den Randbereich des Glases bessere Abbildungseigenschaften aufweisen als es die bis dahin verwendeten bikonvexen Brillengläser konnten. Durch diese erste Entdeckung wurden die Brillengläser schon einmal weitaus schmaler, die erste Dickenreduktion also erreicht. 1904 wurden vom Augenarzt Tscherning die Flächenbrechwerte, also die Durchbiegung der Brillengläser so berechnet, dass sie keinen Astigmatismus schiefer Bündel mehr aufwiesen. Doch das alles reicht bei weitem noch nicht an die heutigen Ansprüche an eine optimale Sichtkorrektur heran, die Ästhetik dieser Brillengläser war immer noch auf äußerst niedrigem Niveau, sie waren nämlich immer noch dick und daher schwer, zudem stark durchgebogen. Auch die Abbildungsfehler waren nicht auf das heutige Minimum beschränkt. Neuere Berechnungen erlauben die Herstellung von Brillengläsern, die ein vollständig neues Gesamtkonzept ermöglichen. Flachere Gläser, die auch dünner sind und somit nicht mehr so schwer auf dem Nasenrücken ruhen, sind das Resultat. Auch sind die Abbildungsfehler minimiert worden, so dass bei den neueren Brillengläsern auch optimales Sehen möglich ist. Die modernen, asphärischen Brillengläser haben die Eigenschaft, dass die Fläche von der Mitte bis zum Rand hin unterschiedliche Krümmungsradien aufzuweisen hat. Diese Krümmungsradien werden nach außen hin größer, so kann das Brillenglas flacher gestaltet werden. Doch nicht nur die Durchwölbung kann man so in den Griff bekommen, gerade die Dickenreduzierung ist dadurch möglich.

Letzten Endes kann man zusätzlich festhalten, dass die Dickenreduktion über die Jahre nicht nur zu einer enormen ästhetischen Verbesserung beigetragen hat, sondern auch die Sichtkorrektur optimiert wurde. Sphärische Aberration sind bei asphärischen Gläsern nicht mehr vorhanden.

Weitere verwandte Begriffe:

UNSERE
WEIHNACHTSGLEITSICHTSTUDIE

Komplette Exklusiv Gleitsichtgläser für nur 299€ reservieren.

MEHR DAZU
- NEWSLETTER - EXKLUSIVE ANGEBOTE ERHALTEN

Registrieren Sie sich in unserem Newsletter und erhalten Sie exklusive Angebote.

MEHR DAZU