Brillen.de-Glossar - Brillenbestimmung

Glossar

Wussten Sie schon?

Wäre das menschliche Auge eine Kamera, hätte es mehr als 576 Megapixel. Theoretisch hätte unser Sehvermögen eine Auflösung von 32.000 mal 18.000 Pixeln. Zum Vergleich: Full HD hat eine Auflösung von 1.920 mal 1.080 Bildpunkten.

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Brillenbestimmung

 


Bei der Brillenbestimmung wird ermittelt, welche Art von Fehlsichtigkeit vorliegt. Dazu wird zunächst einmal jedes Auge einzeln vorgenommen, worauf dann Tests erfolgen, die das Sehen mit beiden Augen betreffen. Für die Brillenbestimmung wird häufig eine Anpassbrille herangezogen, womit sich die Brillenbestimmung manuell durchführen lässt. Mit dieser manuellen Methoden lassen sich Fehler ausschließen, wie sie noch häufig bei automatischen Methoden vorkommen. Die Brillenbestimmung ist deshalb so wichtig, weil die Werte, die daraus hervorgehen, vor die spätere Brille verantwortlich sind. Das heißt, dass die Brillenbestimmung Sorge dafür trägt, dass die Fehlsichtigkeit behoben wird. Ist die Brillenbestimmung falsch oder nicht sorgfältig durchgeführt worden, so ist auch die Fehlsichtigkeit weiterhin vorhanden oder die angefertigte Brille sorgt für Kopfschmerzen oder optische Irritationen. Die Parameter, die aus der Brillenbestimmung hervorgehen, werden im Brillenpass, auch Brillenverordnung genannt, festgehalten. Aus diesem Brillenrezept kann dann der Augenoptiker die richtige und passende Brille ablesen. Bei der Brillenbestimmung werden die Korrektionswerte, also die Werte, die für die Korrektur von Belang sind, herausgefunden. Zu diesen Werten zählen z. B. Dioptrien-Angabe, Addition, Achse und Zylinder. Doch nicht nur die Angaben, die zur optischen Verbesserung führen sollen, gehören zu einer Brillenbestimmung, es gibt noch weitere Bestandteile der Brillenbestimmung, die ebenfalls sehr wichtig sind. So gehört es auch zur Brillenbestimmung, dass die äußeren Bedingungen für das Tragen einer Brille ermittelt werden. Dazu gehören Kopf- und Gesichtsform, sowie der Augenabstand. Insgesamt also körperliche Merkmale, die von Brillenträger zu Brillenträger unterschiedlich sind. Das ist wichtig, damit die Brille später bequem auf der Nase sitzt und keine unangenehmen Druckstellen erzeugt. Auch eine gewisse Art der Typberatung gehört zur Brillenbestimmung. Ein Augenoptiker hat ein besseres Verständnis davon, welches Brillenmodell und -design zum Brillenträger passt und kann hierbei Ratschläge erteilen. Zu einer vollständigen Brillenbestimmung gehören also viele Disziplinen. Zunächst einmal ist das Messen der Fehlsichtigkeit natürlich vordergründig, damit die spätere Brille auch reibungslos zu ihrem Träger passt, wozu auch die Anpassung an körperliche Gegebenheiten zu zählen ist. Schließlich ist Brillenbestimmung auch eine gewisse stilistische Beratung durch den Augenoptiker.

Können wir Ihnen weiterhelfen?

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z