Brillen.de-Glossar - Ausgleichsglas

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In unserem Glossar finden Sie schnell und einfach noch einmal viele Begriffe von unseren Optikern erklärt. Das alphabetisch sortierte Inhaltsverzeichnis hilft Ihnen schnell und sicher zu Ihrem Begriff, indem Sie auf den Anfangsbuchstaben klicken.

 

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Ausgleichsglas


Ein Ausgleichsglas ist prinzipiell sehr schnell erklärt, denn dabei handelt es sich nicht um ein hochkompliziertes optisches Produkt, bei welchem man genaue Messungen und Zahlenwerte voraussetzen müsste. Ein Ausgleichsglas ist schlicht und ergreifend nur dazu da, dass die Brille keine Unwucht bekommt, dass der ästhetische Eindruck von der Brille erhalten bleibt und dass man sich beim Tragen der Brille nicht unwohl fühlt, sondern kaum bemerkt, dass man gerade eine Brille auf der Nase trägt. Das Ausgleichsglas ist also ein Brillenglas, das keine besondere optische Funktion erfüllt, man sieht dadurch nicht besser und auch nicht schlechter, es ist so gesehen die Begleiterscheinung zum optischen Brillenglas, welches den anderen Platz im Brillengestell ausfüllt. Was ist aber der Grund für ein Ausgleichsglas? Warum ist es notwendig? Voraussetzung für ein Ausgleichsglas ist, dass man lediglich auf einem Auge eine Fehlsichtigkeit hat, das andere Auge aber tadellos funktioniert. In einem solchen Fall benötigt man nun eine Brille, damit die Fehlsichtigkeit mit deren Brillengläsern ausgeglichen werden kann. Wenn man nun aber in beide Fassungen der Brille die gleichen optischen Gläser einfügen würde, dann würde der Brillenträger schlechter sehen, dann das einwandfrei sehende Auge würde auch korrigiert werden, allerdings in eine falsche Richtung. Nun muss also dem richtig sehenden Auge ein Brillenglas zur Verfügung gestellt werden, mit welchem keine Sehschwäche korrigiert wird, es soll lediglich die natürlich vorhandene Sicht ermöglichen. Dieses Glas ist nun das Ausgleichsglas. Doch beim Ausgleichsglas kann nicht einfach irgendein gewöhnliches Glas verwendet werden, denn das würde man natürlich bemerken und die Ästhetik der Brille würde absinken. Auch muss das Ausgleichsglas eine bestimmte Form haben, denn auch diese ist schnell für Außenstehende ersichtlich und senkt den ästhetischen Gehalt der Brille. Viel wichtiger als das Aussehen der Brille und ihrer Gläser ist allerdings der Tragekomfort für den Träger. Brillengläser sollten nämlich im Gleichgewicht liegen, damit die Brille nicht in eine bestimmte Richtung von der Nase rutscht. Das Ausgleichsglas muss also ein bestimmtes Gewicht und auch eine bestimmte Form haben, damit der Brillenträger auch eine unauffällige Brille tragen kann. Man sieht also, dass das Ausgleichsglas auch ohne optische Funktion großen Wert für die Brille und ihren Besitzer hat.

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