Brillen.de-Glossar - Anisometropie

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Anisometropie


Wenn von einer Anisometropie die Rede ist, dann ist damit immer gemeint, dass die Augen eine voneinander unterschiedliche Fehlsichtigkeit aufweisen. Hierfür könnte man zum Beispiel anführen, dass das linke Auge korrekt sehen kann, während das rechte Auge kurzsichtig ist. Auch könnte es sein, dass die beiden Augen unterschiedliche Dioptrien vorweisen könnten oder auch ein Auge weitsichtig und das andere kurzsichtig ist. Man sieht also, dass bei der Anisometropie viele verschiedene Erscheinungsformen möglich sind, wenn man sich jedoch anschaut, wann eine Anisometropie korrigiert werden muss, z.B. durch ein optisches Hilfsmittel wie eine Brille, dann sieht man bestimmte Werte, die bei der Anisometropie den Normbereich ausmachen. Wenn zwischen beiden Augen eine Dioptrie-Differenz von 0,5 oder weniger zu verzeichnen ist, dann ist zwar Anisometropie vorhanden, allerdings muss diese nicht korrigiert werden, der Unterschied ist noch zu klein, als dass man ihn gravierend zu spüren bekommen würde. Von der Ametropie im Allgemeinen ist bekannt, dass zwischen Brechwertametropie und Längenametropie unterschieden wird, was auch bei der Anisometropie der Fall ist.

Wenn man sich jetzt wieder das Beispiel vor Augen führt, bei welchem ein Auge kurzsichtig und das andere weitsichtig ist, dann liegen auf der Netzhaut zwei unterschiedlich große Bilder vor, da diese von der jeweiligen Fehlsicht so wahrgenommen werden. Diese Bilder, die sich auf der Netzhaut abbilden, nennt man Aniseikone. Damit diese unterschiedlich großen Bilder ausgeglichen werden können, bedarf es einer Brille oder Kontaktlinsen, auf jeden Fall aber eines optischen Hilfsmittels. Durch das optische Hilfsmittel wird die Ungleichheit zwischen beiden Augen ausgeglichen und der Unterschied ausgemerzt. So kann Binokularsehen ermöglicht werden und eventuell schwere Sehstörungen, die durch Anisometropie auftreten können, umgangen werden. Besonders schwere Fälle von Anisometropie sind nur noch mit bestimmten Kontaktlinsen und nicht mehr mit Brillen zu beheben, auch eine Operation ist manchmal unumgänglich.

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