Brillen.de-Glossar - Akkomodation

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Akkomodation


Die Akkomodation gehört zu den zahlreichen Funktionen und Mechanismen mit denen das menschliche Auge ausgestattet ist, damit es uns den Wahrnehmungsrahmen ermöglichen kann, den wir kennen und auf den wir in unserem täglichen Leben angewiesen sind. Die Akkomodation bezeichnet dabei die Augenfunktion, die es uns erlaubt, dass wir ein bestimmtes Objekt sowohl in der Ferne als auch in naher Distanz wahrnehmen können und das nicht einfach nur so, sondern in scharfen Konturen und mit klar gezogenen Umrissen. Die Akkomodation des Auges ist ein dynamischer Prozess, bei dem die Brechkraft des Auges angepasst wird. Wie bereits gesagt, es dreht  sich dabei um zwei  unterschiedliche Anpassungsdistanzen der Akkomodation, nämlich die Nahakkomodation und die Fernakkomodation, die sich jeweils auf ein unterschiedlich weit entferntes Objekt beziehen. Wenn man nun eine Brille trägt, dann schlägt sich die Akkomodation darin wie folgt nieder. Die Sehschwäche bedingt es, dass eine bestimmte Akkomodation verbessert werden muss, also wieder ein besseres Sehen auf eine bestimmte Distanz hergestellt wird. Dabei ist der Abstand, der zwischen der Brille selbst und dem betrachteten Objekt liegt, der ausschlaggebende. So verhält es sich natürlich nicht nur mit Brillen, sondern auch gleichfalls mit Kontaktlinsen. Wenn der Brechwert durch eine Brille mit Korrektionswerten geändert wird, dann spricht man von einer relativen Akkomodation. Wenn die Vergenzstellung und das Binokularsehen nicht verändert werden, dabei aber dennoch der Brechungsindex beeinflusst wird, dann sind dafür sphärische Brillengläser verantwortlich.

Unter dem Begriff Akkomodation im engeren Sinne wird im Bereich der Optik die positive Akkomodation verstanden. Die positive Akkomodation ist natürlich Bestandteil eines Gegensatzpaares, ihr steht die negative Akkomodation gegenüber. Bei der letztgenannten wird die Brillenstärke sogar über den Fernpunkt hinaus angepasst, was vor allen Dingen bei älteren Menschen erforderlich ist, da mit zunehmendem Alter die Akkomodationsfähigkeit nachlässt.

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