Brillen.de-Glossar - Adaption

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Adaption


Da es in der Natur immer verschiedene Lichtverhältnisse gibt und der Mensch sich daran anpassen muss, muss auch das Auge eine bestimmte Leistung erbringen, damit wir Menschen in jeder Situation, ob nun besonders hell und besonders dunkel, optisch orientieren. Diese Leistung ist die Adaption, sie bezeichnet die Fähigkeit, dass sich das Auge an sich verändernde Lichtverhältnisse anpassen kann. Doch da das Auge ein überaus komplexer Bestandteil des menschlichen Körpers ist, ist auch die Adaption ein wenig komplexer und kann daher in vielerlei unterschiedlicher Art und Weise ablaufen. Jedoch sollen hier die zwei  hauptsächlichen Variationen beschrieben werden. Es sind die Pupillenreflexe und die Hornhautanpassung, die hier im Folgenden als die hauptsächlichen Adaptionsmechanismen des menschlichen Auges angegeben werden sollen. Bei den Pupillenreflexen ist es so, dass sich abhängig vom Einfall des Lichtes die Iris verändert, und zwar in ihrer Weite. Bei sehr hellem Lichteinfall, also beispielsweise bei einem sehr hellen Sommertag mit viel Sonne, verengt sich die Iris, damit sie nicht zu viel von der hellen Strahlung aufnimmt. Bei dunkler Umgebung aber erweitert sich die Iris, damit möglichst viel vom vorhandenen Restlicht in das Auge einfallen kann. Motorisch sind für dieses Verengen der Iris und das Erweitern der Iris zwei unterschiedliche Muskelstränge verantwortlich. Die Hornhautanpassung ist von den Stäbchen und Zapfen des Auges abhängig. Dadurch ist zudem das Farbensehen überhaupt erst möglich und auch die beständige Schärfe von Konturen bei Sehen wird dadurch realisiert. Konturen werden von den Stäbchen richtig erfasst, während von den Zapfen die Farben wahrgenommen werden. Zapfen können kurzwelliges, mittelwelliges und langwelliges Licht verarbeiten, was für die Farbe des Lichts ausschlaggebend ist. Die Wellenlänge bestimmt die jeweilige Farbe, z.B. ist langwelliges Licht Rot. Für die unterschiedlichen Wellenlängen des Lichts sind auch unterschiedliche Zapfen zuständig. Das Zusammenspiel von unterschiedlichen Zapfen macht in der Folge die Wahrnehmung von Mischfarben möglich.

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