Wenn die Brille rutscht und drücktWenn die Brille rutscht und drückt

Besonders in den warmen Monaten kommt es immer wieder vor, dass die Brille rutscht oder das die Nasenpads so unansehnlich aussehen, dass diese dringend erneuert werden müssen. Nun ist der geübte Hobbyhandwerker in solchen Situationen nur ungern bereit, das heimische Sofa zu verlassen, um einen Optiker für diese Korrekturen aufzusuchen. Vielmehr will er selbst Hand anlegen und das Nasenfahrrad wieder auf Vordermann bringen.

 

Der Schweiß ist schuld

Für das Rutschen und die verschlissenen Nasenpads ist schnell ein Schuldiger gefunden. Es ist der Schweiß, der uns besonders in den Sommermonaten immer wieder das Gesicht herunter rinnt und dafür sorgt, dass nichts mehr dort bleibt, wo es eigentlich hingehört. Ob dies nun die Brille oder das Make-up ist, wer schnell schwitzt, der hat mit einigen Baustellen im Gesicht zu kämpfen. Doch ist es wirklich ratsam, bezüglich einer Brillenkorrektur selbst Hand anzulegen?

Finger weg von eigenen Reparaturen und Korrekturen 

Wir von brillen.de können Ihnen nur raten, nicht selbst Hand an die Brille anzulegen. Um einen Brillenbügel wieder etwas akkurater an das Ohr anzupassen, muss dieser erwärmt werden. Wird dies nicht getan, kann der Kunststoff brechen. Dann wird eine Reparatur fällig, die Sie selbst bezahlen müssen, da dies nicht unter die Garantie fällt. Für das Erwärmen wird aber keine Hitze von einer Kerze oder einem Gasherd genommen, sondern von einer Ventilette, die heiße Luft produziert, ohne den Brillenbügel zu verbrennen. Viele Optiker haben sogar einen so genannten „Sandkasten“. Dabei handelt es sich um ein Wärmespeichergerät, welches mit vielen winzig kleinen Glaskugeln gefüllt ist. In dieses Gerät wird das Bügelende herein gehalten, bis es warm genug ist, um es ohne Bruch zu verformen.

In Heimarbeit ist ein Bügel also nur bedingt an das Ohr anpassbar. Gehen Sie lieber zu einem Fachmann in ihrer Nähe und lassen Sie ihre Brille neue ausrichten. Dies gilt als Service bei den Optikern und wird in der Regel kostenlos angeboten. Meist wird in diesem Zusammenhang auch gleich eine Ultraschall-Reinigung und ein Austausch der Nasenpads vorgenommen, sodass Sie nach dem Besuch beim Optiker nicht nur eine perfekt sitzende, sondern auch eine saubere Brille haben.

Kleine Tipps für den Hobbyhandwerker

Wenn Sie es sich trotz alldem nicht nehmen lassen wollen, die Schrauben an den Brillen einmal wieder anzuziehen oder die Brille fachmännisch zu reinigen, dann achten Sie bitte darauf, dass Sie stets passendes Werkzeug und keine zu scharfen Reiniger verwenden.

Sollen die Schrauben neu angezogen werden, dann arbeiten Sie bitte mit Werkzeug für den Feinmechaniker. Für das Reinigen der Brille nehmen Sie am besten Geschirrspülmittel. Tauchen Sie die Brille ganz einfach ins Spülwasser ein, bevor Sie mit dem Abwaschen vom Geschirr beginnen. Spülen Sie die Brille im Anschluss mit klarem Wasser ab und trocknen Sie diese mit einem Mikrofasertuch. Sie werden sehen, dass dann wieder ein perfekter Durchblick möglich ist. Verwenden Sie bitte keinen Fensterreiniger. Er ist zu aggressiv und greift die Beschichtungen der Brillengläser an. 

Übrigens: In unseren eigenen Filialen von brillen.de wie auch in unseren Partnerfilialen reinigen, reparieren und richten wir ihre Brillen gerne kostenlos.