Gleitsicht für Alle?

Gleitsicht für Alle

Gleitsichtgläser sind schon lange nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken. Sie sind deutlich gefragter als Bifocalgläser, die im unteren Bereich ein kleines Fenster für die Tätigkeiten im Nahbereich eingearbeitet haben. Schaut man den Menschen ins Gesicht, dann sieht man recht deutlich, dass diese Bifocalgläser kaum noch getragen werden. Doch sind Gleitsichtgläser wirklich für Jeden geeignet? Oder sollten doch hin und wieder die altbackenen Bifocalgläser zum Einsatz kommen?

Alter und Geschicklichkeit sind gefragt

Keine Frage: Gleitsichtgläser sind die Ferraris unter den Gläsern. Sie bieten nahtlosen Sehgenuss in allen Entfernungen und weisen durch ihr schlichtes Auftreten nicht auf den ersten Blick darauf hin, dass sich der Träger bereits in einem fortgeschrittenen Alter befindet. Denn die Gläser sehen aus wie einfache Einstärkengläser, haben aber den Vorteil, dass sie freien Blick auf Alles bieten.

Nun verlangen diese High-Tech-Gläser allerdings auch nach ein wenig Geschick und vor allen Dingen Geduld. Es ist nach einer Erstanpassung für viele Nutzer etwas ungewohnt, sich auf diese Gläser einzustellen. Das Gehirn muss sich umstellen und die Kopfhaltung ein wenig geändert werden. Während man vorher vielleicht noch etwas näher heran oder etwas weiter weg von den Gegenständen gegangen ist, die man betrachten wollte, wird dies nun mit einer einfachen Änderung der Kopfhaltung erledigt.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass man nicht zu spät den Einstieg in die Welt der Gleitsichtgläser wagt. Im besten Fall nutzt man diese, sobald sich erste Alterserscheinungen an den Augen zeigen. So können sich die Augen in Ruhe an das neue Sehen gewöhnen und die Stärken, die innerhalb der Gläser verarbeitet werden, zeigen noch kein ganz so breites Spektrum auf.

Hinweis: Wer bereits älter als 70 Jahre ist, Probleme mit dem Kreislauf hat und unsicher auf den Beinen ist, der sollte nicht mehr mit Gleitsichtgläsern beginnen. Besser ist es in solch einem Fall, auf eine getrennte Fern- und Lesebrille zu setzen, damit stets besonders große Sehbereiche vorhanden sind und der Betroffene sich nicht unwohl fühlt oder gar stürzt.

Kleine Tipps für die Handhabung

Geduld bewahren und üben: Dies sind die wichtigsten Tipps, die es bei der Handhabung mit Gleitsichtgläsern gibt. Geben Sie nicht gleich auf, wenn das Sehen nicht von Anfang an zu 100% klappt. Alles braucht seine Zeit und die Augen wie auch das Gehirn müssen sich erst einmal an die neue Situation gewöhnen. Ist dies allerdings geschehen, werden Sie nie wieder auf Gleitsichtgläser verzichten wollen, da Sie den Komfort dieser kleinen Wunderwerke nicht mehr missen wollen.

Für ein gutes Gelingen ist zudem die Anpassung sehr wichtig. Wie Sie bereits wissen, verkaufen wir von brillen.de Ihnen ihre Gleitsichtbrille ausschließlich in unseren eigenen Niederlassungen oder aber in Partnershops von anderen ortsansässigen Augenoptikern. Ihre Gleitsichtbrille wird daher immer direkt vor Ort an Ihnen angepasst. Achten Sie bei der Anpassung darauf, dass Sie eine entspannte und für Sie normale Körperhaltung einnehmen. Nur so kann sichergestellt werden, dass alle Sehbereiche so im Glas liegen, wie Sie diese benötigen. Stellen Sie sich bei der Anpassung locker hin und probieren Sie im Anschluss auch in einer für Sie normalen Sitzposition aus, ob Sie durch den aufgezeichneten Lesebereich schauen können. Ist dem so, sind die Gläser perfekt angepasst und dem guten Sehen dürfte nichts mehr im Wege stehen.