Die unterschiedlichen Arten von Fehlsichtigkeiten

Bild FehlsichtigkeitJeder Mensch ist anders. Dies gilt auch für die Augen. Sie sind stets Unikate und weisen nicht nur bei der Zeichnung der Regenbogenhaut (Iris) Unterschiede auf. Auch beim Sehen ähneln wir uns nur bedingt, da etwa die Hälfte aller Menschen an einer Fehlsichtigkeit leidet. Und diese kann wiederum sehr unterschiedlich gelagert sein. Doch welche Fehlsichtigkeiten gibt es eigentlich? Und welche kommt am häufigsten vor?

Wenn das Auge nicht so recht will

Die Linse des Auges ist in der Lage, sich auf ganz unterschiedliche Entfernungen einzustellen. Ähnlich wie ein Autofocus-Objektiv zoomt sie an einen Gegenstand heran und ermöglicht und so einen klaren Blick. Dadurch ist es dem gesunden Auge möglich von etwa 10 cm vor dem Auge bis in die weite Ferne scharf zu sehen. Möglich ist dies allerdings nur dann, wenn die Lichtstrahlen, die so erzeugt werden, auch genau auf die Netzhaut treffen. Ist dem nicht so kann kein scharfes Bild entstehen und eine Fehlsichtigkeit liegt vor.

Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit

Die am weitesten verbreiteten Fehlsichtigkeiten sind die Kurzsichtigkeit und die Weitsichtigkeit. Beide können bereits direkt nach der Geburt auftreten und uns ein Leben lang begleiten. Bei der Kurzsichtigkeit kann nur in der Nähe gut gesehen werden. Die Ferne hingegen ist verschwommen. Grund dafür ist ein zu langer Augapfel. Die Weitsichtigkeit funktioniert genau anders herum. Hier ist es die Ferne, die gut klappt und die Nähe, die Probleme bereitet. Der Augapfel ist demzufolge zu kurz.

Die Weitsichtigkeit darf jedoch nicht mit der Alterssichtigkeit verwechselt werden, die zwischen dem 45. und dem 50. Lebensjahr erstmals in Erscheinung tritt und ebenfalls das Sehen in der Nähe etwas erschwert. Die Alterssichtigkeit hat nämlich nichts mit der Länge des Augapfels zu tun, sondern beruht auf der Tatsache, das das Auge mit den Jahren an Flexibilität einbüßt und sich deshalb nicht mehr so gut auf unterschiedliche Entfernungen einstellen kann.

Alltägliche Erscheinungen

Doch nicht nur medizinische Gründe lassen sich für ein schlechtes Sehen finden. Eine Augenermüdung, die nach zu langer Arbeit gerne einmal in den Abendstunden eintritt, ist ebenso weit verbreitet. Besonders Computerarbeit lässt die Augen schnell ermüden. Grund hierfür ist unter anderem die Tatsache, dass wir bei konzentrierter Arbeit zu selten blinzeln, die Augen somit zu trocken werden und kein klares Sehen mehr möglich ist. Als Gegenmaßnahme empfiehlt es sich, zwischen der Arbeit immer wieder Pausen einzulegen, in denen den Augen ein wenig Erholung gegönnt wird. Gehen Sie an der frischen Luft spazieren oder stellen Sie sich an das geöffnete Fenster. Zur Not kann auch eine Nachbenetzungslösung die Augen wieder fit für weitere Aufgaben machen. Verzichten Sie in solchen arbeitsreichen Phasen zudem auf Kontaktlinsen, die ihre Augen nur zusätzlich belasten würden.

Übrigens: Bei brillen.de finden Sie Brillen für jede Lebenslage. Egal ob Sie kurzsichtig, weitsichtig oder alterssichtig sind.